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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich habe in einem Baumarkt eingekauft. U.a. 6 Sack Rindenmulch,

Kundenfrage

Ich habe in einem Baumarkt eingekauft. U.a. 6 Sack Rindenmulch, vorab an der Kasse bezahlt (pro Sack 1,99 €), Lagerung im Außenbereich. Mit dem Wagen vorgefahren. Habe eingeladen und wurde dann währenddessen angerufen. Habe telefoniert. Vorgang beendet, wollte losfahren, Kontrolle durch eine "Mitarbeiter" Detektiv im Außenbereich. Wir stellten fest das ich 7 Säcke aufgeladen habe.
Man unsterstellt mir Ladendiebstahl, mußte Personalien angeben und wurde belehrt (u. a. Hausverbot). Habe den Umstand versucht zu erklären. Kein Interesse. Habe Vorgang zurückgewiesen und auch nichts unterschrieben.
Nun die schriftliche "Beschuldigtenanhörung" der Polizei.
Grundsätzlich fühle ich mich verraten und vorverurteilt, würde da gerne grundsätzlich gegen angehen, aber wahrscheinlich eher sinnlos.
Bin bisher icht strafrechtlich aufgefallen. Wie soll ich mich verhalten, um eine Einstellung aufgrund des geringen Wertgegenstandes zu erwirken ?
Sachverhalt beschreiben und beharren oder ein Eingeständnis (was mir widerstrebt) oder ????
Danke
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Diebstahl ist in § 242 StGB geregelt und sanktioniert. Hier heißt es:

Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Hier sind objektive und subjektive Tatbestandsmerkmale herauslesbar, nämlich objektiv die Wegnahme und subjektiv die Zueignungsabsicht.

Da Sie beim Beladen des Wagens telefoniert und versehentlich einen Sack zuviel eingeladen haben, dies aber nicht Ihre Absicht war, mangelt es an der für die Strafbarkeit notwendigen Zueignungsabsicht.

Auch die Zueignungsabsicht muss bewiesen werden können.

Sie sollten genau dies gegenüber der Polizei erklären. Insofern müsste sodann das Ermittlungsverfahren mangels Tatverdachtes eingestellt werden.

Im Übrigen kommt hierneben auch eine Einstellung wegen Geringfügigkeit in Frage. Hierüber hat aber die Staatsanwaltschaft zu entscheiden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie nach, falls weiterer Klärungsbedarf besteht.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder ist etwas unklar geblieben ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder ist etwas unklar geblieben ?

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