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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26348
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich m chte den Sachverhalt

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte den Sachverhalt kurz schildern.

Anfang 2008 habe ich bei meiner Kundenberaterin der Kreissparkasse Döbeln eine sichere risikolose Anlage mit 100 % Kapitalerhalt abschliessen wollen.
Man verkaufte mir einen Sparbrief mit 5 % Zinsen das war auch in Ordnung und noch eine andere Anlage. Die Kundenberaterin sagte mir, dass man da 5,5 % Zinsen oder Ausschüttungen bekommt.
Von einem Risiko oder Kursschwankungen hat sie nichts !!! erzählt. Ich habe die 2 Anlagen abgeschlossen und den mir vorgelegeten Beraterbogen da Zeitdruck war schnell unterschrieben. Meiner Kundenberaterin Frau Nadja Naumann hatte ich immer vertraut.
3 Jahre so ungefähr solte die Laufzeit der 2. Anlage sein.
Nun stellte ich jetzt vor 4 Wochen zu ersten Mal fest, das meine Kundenberaterin das Geld falsch angelegt hatte, denn die zweite Anlage wies einen Verlust von 18000 Euro auf, weil sie das Geld nicht sicher mit 100 % Kapitalerhalt, sondern in einen offenen Immobilienfond Morgan Stanlay Value P2 angelegt hatte mit einem Verlust für mich 18000 Euro.
3 Wochen war ich deswegen krank und hatte Verdienstausfall, da es sehr viel !!! Geld für mich ist.
Ich kenne mich im Wertpapiergeschäft nicht aus und habe noch nie Risikoanlagen gemacht oder Geld verspielt oder verschenkt. Ich kenne von der Anlage nur Tagesgeld Festgeld und Sparbrief was ich gemacht habe bis jetzt.
Das Geld lege ich immer immer so an, dass das Geld dann, wenn ich es benötige zur Verfügung steht und nun brauche ich das Geld und es steht durch die Falschanlage und Beratung der Kundenberaterin nicht zur Verfügung, was massive Probleme bereitet. Der Sparkase aber war das egal. An einer Einigung war nicht interessiert, obwohl ich mir sehr viel Mühe gab. Ich war drei Wochen deswegen krank und konnte nichts verdienen.
Sofort nach Bekanntwerden dieses Verlustes habe ich den Vorstand der Kreissparkase Döbeln schriftlich informiert. wie jetzt sachlich geschildert. Per Schreiben vom 28.04. teilte mir der Vorstand der Kreissparkasse Döbeln mit, dass er meine Forderung auf Schadensersatz wegen Falschberatung abweist und auch Telefonate mit dem Vorstandssekretariat Frau Kunze brachten nichts also keine Einigung.
Als Beweis legte nun die Sparkasse den Beraterbogen vor, wo ich zum ersten mal sah, dass man mich dort als spekulativen Anleger einschätzte und den von mir unterschriebenen Kaufauftrag über den Sparbrief und diesen Fond , den ich nie wollte !!!! mit 5,5 % Zinsen.
Sämtliche Schriftstücke kann ich Ihnnen auch per pdf zukommen lassen zur Ansicht.
Ich möchte gegen diese Entscheidung des Vorstandes klagen !!!!

Nun meine Frage an Sie, ob Sie mich in dem Rechtsfall vertreten können und wie die Erfolgsaussichten sind ?

Für eine schnelle Antwort möchte ich mich schon im Voraus bedanken.

Mit freundlichen Grüssen

Alexander Sljunin, Dipl.-Kfm. (FH)
Geschäftsführer
Kindertraum international Ltd
Zweigniederlassung Leisnig
Rosa-Luxemburg-Str. 11
04703 Leisnig
Tel.: 017634436681
email:[email protected]
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Gerne kann ich Sie in diesem Falle vertreten.

Ihre Erfolgsaussichten hängen davon ab, ob Sie die Falschberatung der Sparkasse in Nachweis bringen können. Hierzu wird es erforderlich sein, eine mögliche Falschberatung mittels eines Zeugen in Nachweis bringen. Soweit Sie das Beratungsgespräch alleine geführt haben, wird es sich anbieten Ihren Schadensersatzanspruch an einen Verwandten oder einen Bekannten zur Geltendmachung abzutreten. In diesem Fall können Sie als Zeuge bezüglich der Falschberatung auftreten.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr RA Schiessl,

 

danke für Ihre schnelle Antwort.

Wie konkret soll ich denn den Nachweis führen ? Den Beraterbogen hat die Kundenberaterin falsch ausgefüllt und konkret das Kreuz bei spekulatativ anstatt konservativ gemacht und mir Erfahrungen im Wertpapierbereich unterstellt die ich nciht habe und Vermögen was nciht habe.

Einen Job zur Anlagezeit hatte ich auch nicht und damit die mir unterstellte Spekulation nicht zutrifft.

3 Jahre habe ich mich nicht mit der Anlage beschäftigte, weil ich der Kundenberaterin vertraute, dass sie meinen Kundenwillen in die richtige Anlageform umsetzt, was sie nicht getan hat.

Eine Information über Kursschwankungen dieser Verlustanlage erfolgte nciht, nur über Zinsen. .Auch nach der Anlage wurde ich nie informiert, das es ein Risiko gab, obwohl imme rerreichbar.

Einen Zeugen habe ich nicht.. Ich habe das Gespräch alleine geführt.

Wie hoch sind nun die Chancen bei dieser Sachlage vor Gericht zu gewinnen und das Geld zurückzubekommen, wenn die Sparkasse nicht an eiener Einigung interessiert ist und die Kundenberaterin dort nichts macht oder der Vorstand ?

 

Was kann man konkret tun ?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Alexander Sljunin, Dipl.-Kfm. (FH)

 

 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Sofern Sie keinen Zeugen haben, stehen die Chancen leider nicht besonders gut. Zwar können Sie durch Abtretung Ihrer Schadensersatzansprüche als Zeuge aussagen, Sie werden auf der anderen Seite jedoch die Mitarbeiterin der Sparkasse als Zeugin haben, die mit Sicherheit im Sinne der Sparkasse aussagen wird. Desweiteren haben Sie den Beratungsbogen , der Sie als spekulativen Anleger ausweist.

Da Sie die Falschberatung vor Gericht beweisen müssten, würden Sie den Prozess verlieren, wenn der Richter Ihrer Zeugenaussage nicht hinreichend Glauben schenkt.



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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