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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16666
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Ich beabsichtige eine ETW zu kaufen. Hier ist nat rlich eine

Kundenfrage

Ich beabsichtige eine ETW zu kaufen. Hier ist natürlich eine Makler-GmbH am Werk. Das ich grundsätzlich die Maklerprovision zahlen muss, ist mir schon klar. Nur bei der fortgeschrittenen Diskussion über das Objekt, stellt sich heraus, dass der Verkäufer der ETW gleichzeitig der Geschäftsführer der Makler GmbH ist. Ich vermute auch, der alleinige Gesellschafter der Makler GmbH. Habe ihn darauf angesprochen, ob das denn dann mit der Provision überhaupt gehen würde. Seine Antwort. Klar, die Wohnung würde er ja privat verkaufen, und der Makler wäre halt seine Gesellschaft. Ist dies richtig, dass ich die wirklich bezahlen muss?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Um eine Maklerprovision entstehen zu lassen, müssen Verkäufer und Makler verschiedene Personen und rechtlich und wirtschaftlich nicht identisch sein.


Wenn der Makler gleichzeitig Geschätfsführer der GmbH ist, die das Haus vermittelt und er auch gleichzeitig der Verkäufer ist, besteht eine enge wirtschaftliche Verbundenheit, auch wenn es sich streng genommen,. um zwei verschiedene juristische Personen handelt.


Die Provision ist daher nicht gerechtfertigt.


Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben. Sehr gerne können Sie nachfragen.




Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung



Danke




Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Fragen beantwortet sind, bitte ich höflichst um Akzeptierung


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

hört sich schon mal gut an. Aber wo genau im Gesetzt steht denn die Aussgae von Ihnen "Um eine Maklerprovision entstehen zu lassen, müssen Verkäufer und Makler verschiedene Personen und rechtlich und wirtschaftlich nicht identisch sein"?

 

Er meint ja er hat Recht. Ich glaube auch nicht, dass er es mit Absicht macht. Es handelt sich um eine Seniorenwohnung, welche er eigentlich für seine Eltern gekauft hat. Jetzt wollen die eine grössere, und er verkauft die Wohnung. Die Maklerfirma vermittelt das ganze Objekt von 6 Wohnungen.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Meine Aussage basiert auf der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs AZ: III ZR 41 /03, Urteil vom 23.10. 2003 ; zu § 2 II S 1 Nr 3 Satz 2 WoVermG.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld.


Vielen Dank





Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was einer Akzeptierung entgegensteht.

Erst mit Ihrer Akzeptierung erhalte ich meinen Anteil aus der von Ihnen geleisteten Anzahlung.

Kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nämlich verboten, so dass meine Antwort nur unter der Bedingung der Akzeptierung erfolgen konnte.


Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich um Akzeptierung bitten.


Vielen Dank
Claudia Schiessl und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
A) ich mache das hier zum ersten mal und muss erst mal lesen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke sehr !
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich war doch etwas zu schnell. Ihre Antwort bezog sich ja auf das WohnVermG. Hier geht es ja nicht um eine Mietwohnung, sondern um einen Kauf der ETW. Könnte denn das Gesetz und das BGH Urteil ggf. analog angwendet werden?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ja das wird analog angewendet.



es liegt hier die sog. Verflechtung als Nichtigkeitsgrund vor, die einen allgemeinen Grundsatz darstellt und daher jenseits des Wohnungsvermittlungsgesetzes Anwendung findet.( BGH NJW 1992, 2818 )-


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwwältin


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