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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich Habe Eine Einspuchsfrist Vers umt. Kann ich dennoch gegen

Kundenfrage

Ich Habe Eine Einspuchsfrist Versäumt.
Kann ich dennoch gegen das Urteil etwas Unternemen ?

Wenn ja was.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Offensichtlich wurde gegen Sie ein Versäumnisurteil erlassen. Das Versäumnisurteil enthält eine Rechtsmittelbelehrung. Die Einspruchsfrist gegen ein Versäumnisurteil beträgt 14 Tage.

Da sich allerdings bereits der Gerichtsvollzieher bei Ihnen angemeldet hat, dürfte das Urteil längst Rechtskraft erlangt haben.

Hier wird dann auch kein Wiedereinsetzungsantrag etwas bringen.

Sie sollten sich daher mit dem Gläubiger in Verbindung setzen und eine Ratenzahlungsvereinbarung treffen.

Es tut mir leid, Ihnen keine für Sie günstigere Antwort geben zu können.

Tobias Rösemeier und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Und wenn Gläubiger keine Ratenzahlung
akzeptier dann habe ich keine Schangs ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn der Gläubiger einer Ratenzahlung nicht zustimmt, was ausgesprochen selten der Fall ist, dann wird der Gerichtsvollzieher den Auftrag gegen Sie durchführen. In der Regel wird aber einer Ratenzahlung zugestimmt, soweit diese in Bezug auf die Forderung in einer angemessenen Höhe angeboten wird.

Nehmen Sie daher gleich morgen mit dem Gläubiger Kontakt auf, erklären Ihre Situation und bitten um eine Ratenzahlung.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort:.
Es geht hier um die E.ON Hanse AG (Gaswerke)
Ich habe von 2008 bis 2009 eine Abrechng.von
1453.98-€ erhalten u. laut meinen Rechnungen
1900.00-€ bezahlt.
Dann bekam ich eineAbrechnung von 2009 bis 11.2010
von 837,30-€ Jetzt soll ich die 1453.98-€ noch
mal bezahlen da stimmt doch was nicht?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ist das Urteil des Gerichtes zwischenzeitlich rechtskräftig geworden und sind Rechtsmittel wegen Verfristung nicht mehr einleg- bzw. erhebbar, können sogenannte materiellrechtliche Einwendungen, wie Berechnungsfehler, unbeachtete Zahlungen usw. nicht mehr erhoben werden.

Sollte also Zahlungen Ihrerseits unbeachtet geblieben sein und damit fehlerhafte Abrechnungen vorliegen, können Sie dies nur noch versuchen, dies außergerichtlich mit dem Gläubiger zu klären.

Haben Sie nachweislich höhere Zahlungen erbracht und führen die Verhandlungen mit dem Gläubiger zu keinem postiven Ergebnis für Sie, bliebe nur noch eine Anzeige wegen Prozessbetrugs bei der Staatsanwaltschaft.