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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26741
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo , am 01.08.2004 wurde mir nach einer trunkenheitsfahrt

Kundenfrage

Hallo ,
am 01.08.2004 wurde mir nach einer trunkenheitsfahrt mit 1,82 Promille der Führerschein entzugen , nach positiver MPU am 27.06.2006 widererteilt .
Am 06.12.2009 wurde ich erneut kontolliert und Atemalkohol von o,8 Promille festgestellt .
Nach Einspruch und Verhandlung vor dem Amtsgericht Pirna am 30.08.10 wurde auf ein Fahrverbot verzichtet .
In der KBA Auskunft steht wörtlich . " Sie führten das kraftfahrzeug mit einer Alkoholkonzentration von 0,25 mg/l oder mehr . Die festgestellte Atemalkoholkonzentration betrug o,25 mg/l ." Im Gerichtsurteil stehen ebenfalls 0,25 mg/l . Ich verstehe diesen Widerspruch nicht . Jetzt muß ich eine positive MPU vorlegen , oder den Führerschein abgeben . Da ich auf Montage arbeite und in der kurzen Zeit kein Urinscrenning von 6 Monaten vorlegen kann , soll ich den Führerschein freiwillig abgeben und mit einer positiven MPU in 6 Monaten neu beantragen .
Was kann ich tun ?
H.gebauer
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die Führerscheinbehörde kann unabhängig von der strafrechtlichen Ahndung die Entziehung der Fahrerlaubnis oder die Vorlage einer MPU verlangen.

Die Verwaltungsbehörde trifft diese Maßnahme nicht mit dem Hintergrund einer strafrechtlichen Verfolgung, sondern um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.

Die Führerscheinbehörde kann dabei nach § 13 II Fahrerlaubnisverordnung die Vorlage einer MPU verlangen, wenn Sie unter Alkoholeinfluss wiederholte Zuwiderhandlungen begangen haben. In Ihrem Fall sind Sie 2 mal unter Alkoholeinfluss gefahren, so dass die Behörde von einer wiederholten Zuwiderhandlung ausgeht.

Aus diesem Grund werden Sie leider eine MPU vorlegen müssen.

Ich bedaure Ihnen keine angenehmere Nachricht übermitteln zu können.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt