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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

guten tag ich habe im m rz 2010 insolvenz angemeldet bis

Kundenfrage

guten tag ich habe im märz 2010 insolvenz angemeldet bis dahin bekam mein mann von unserem sohn monatlich 1200 €pacht für eine betriebsstätte allerdings auf mein konto
dies gab ich in meinen insolvenzantrag mit an( blöderweise ) aber man muß ja ehrlich sein

darauf hin verlangte der insolvenzverwalter monatlich 1200.,€ von meine sohn und 400€ miete von mir und meinem mann

das ganze zog sich so hin das mein sohn ein schuldanerkenntnis unterschrieb,da sonst der verwalter den kaufvertrag des wohnhauses nicht unterschreiben wollte

nun sind wir alle einwenig zur ruhe gekommen und denken über die ganze sache nach und stellen ja fest das das gewerbeopjekt für das er die pacht zahlte ja auf namen meines mannes läuft

nun würden wir uns gerne zur wehr setzen da man uns siemlich unter druck gesetzt hatt
was kann ich tun anfechten??
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

Zunächst war es sicherlich richtig, dass Sie die eingehenden Zahlungen Ihres Sohnes angebeben haben, da Sie sonst die Versagung der Restschuldbefreiung riskiert hätten.

Bei der Pachtzahlung für ein Objekt Ihres Mannes handelt es sich nach Ihren Angaben nicht um Einnahmen von Ihnen, außer Sie werden zusammen veranlagt.

So ohne weiteres sind die Pachtzahlungen daher nicht an den insolvenzverwalter weiter zu leiten, da diese ihrem Mann zustehen und Sie diese auskehren müssen. Zum anderen stehen diesen Pachteinnahmen sicherlich Ausgaben für den Unterhalt der Immobilie entgegen.

Sie sollten daher die Pachtzahlungen umgehend anfechten, insbesondere vor dem Hintergrund der Jahresfrist gemäß § 124 BGB bei einer widerrechtlichen Drohung.

Ich empfehle aufgrund der Komplexität und der Bedeutung in jedem Fall umgehend einen im Insolvenzrecht spezialisierten Kollegen hinzuzuziehen und die bisherigen Zahlungen Ihres Sohnes anzufechten.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Viele Grüße