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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Meine Freundin ist umgezogen. Die Vermieterin lebt alleine

Kundenfrage

Meine Freundin ist umgezogen. Die Vermieterin lebt alleine und hat 2 Katzen. Ich habe eine Boder-Colli-Mischlingshündin, sterilisiert. Die Vermieterin hat sich beim Umzug meiner Freundin über meinen Hund so erschrocken, dass sie jeglichen Besuch von Hunden verbietet.
Ich darf also mit meiner Hündin nicht ins Haus, obwohl die Vermieterin im 1. Stock wohnt und meine Freundin Parterre.
Wie soll ich mich verhalten? Die Vermieterin ist über 70 Jahre alt; Sie hat nur meine Freundin als Mieterin zugelassen, weil sie ein Fusspflegegeschäft und noch Altenbetreuung
betreibt, um leben zu können - ursprünglich wollte sie nicht mehr vermieten.
Soll ich ihre Existenzgrundlage zerstören?
Gibt es eine plausible Aussage, um die alte Frau umzustimmen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage.



Diese möchte ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten:







Plausible Argumente fallen mir bei dieser Sachlage mehrerer ein.

Zunächst wäre darauf hinzuweisen, dass ihre Freundin unterhalb der Vermieterin, also in der Partei bewohnt und ist deshalb sehr unwahrscheinlich ist, dass die Vermieterin dem Hund überhaupt begegnet.

Gleichzeitig könnte natürlich versucht werden vernünftig mit der Vermieterin zu sprechen und ihr klarzumachen, dass es sich um einen freundlichen Hund (hiervon gehe ich nach ihrer Schilderung zunächst aus) handelt und der Hund niemals unbeobachtet beziehungsweise ohne Leine im Treppenhaus herumlaufen wird.

Die Vermieterin scheint hier in der Tat etwas überängstlich zu sein.

Die viel wichtigere Frage ist aber, ob die Vermieterin den Besuch mit dem Hund verbieten kann oder andersherum gesagt, ob ihre Freundin aus dem Mietvertrag einen Anspruch darauf hat, dass die Vermieterin duldet, dass der Sie zusammen mit dem Hund zu Besuch zu ihr kommen.

Diesbezüglich kann ich Ihnen eine positive Nachricht geben. Die Vermieterin kann zwar gegenüber dem Mieter also gegenüber ihrer Freundin grundsätzlich die Haltung von Hunden innerhalb der Wohnung untersagen, es ist hier ein Unterschied zwischen Unterhaltung und gelegentlichen kurzen Besuchen des Hundes zu unterscheiden.

Es gehört zum mietvertragsgemäßen Gebrauch, dass ihre Freundin zunächst einmal sie als ihren Freund in die Wohnung lässt und zwar zusammen mit dem Hund.

Die Vermieterin muss also von Rechts wegen grundsätzlich dulden, dass sie den Hund bei Besuchen mitbringen.

Etwas anderes würde grundsätzlich nur dann gelten, wenn der Hund über einen längeren Zeitraum bei ihrer Freundin in der Wohnung wäre (beispielsweise mehrere Wochen) und es die Qualität einer Hundehaltung einnehmen würde, die gegebenenfalls nach dem Mietvertrag verboten wäre (was ich nicht beurteilen kann, da ich den Mietvertrag nicht gesehen habe).

Eine andere Ausnahme könnte auch dann eventuell noch gelten,wenn es zu Übergriffen zwischen dem Hund und der Vermieterin in der Vergangenheit (zum Beispiel körperliche Angriffe) gekommen wäre.

Hiervon gehe ich nach ihrer Schilderung aber nicht aus, so dass ich keine rechtliche Handhabungsmöglichkeit der Vermieterin sehe, die Hundehaltung zu verbieten.

Die Frage ist natürlich, ob die Vermieterin hier andere Handhabungsmöglichkeiten hat.

Sofern es sich hier aber um einen Wohnraummietvertrag handelt kann die Vermieterin ihrer Freundin sowieso grundsätzlich nicht ordentlich kündigen und auch die Besuche mit dem Hund rechtfertigen grundsätzlich kein außerordentliches Kündigungsrecht.








Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240


Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch gem. den AGB dieser Plattform nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.


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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

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