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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16749
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Morgen, sehr geehrte Damen und Herren, eine etwa komplexe

Kundenfrage

Guten Morgen, sehr geehrte Damen und Herren,

eine etwa komplexe Fragestellung zum Erbrecht.

Der Ehemann meiner Freundin ist vor einem Jahr verstorben. Gemeinsam haben se eine Tocher. Der Ehemann hat eine Tochter aus erster Ehe und einen Sohn aus zweiter Ehe. Dieser Sohn ist verheiratet und hat ebenfalls einen Sohn. Die Tochter aus erster Ehe ist bebeits mit der Auszahlung des Pflichtteils abgefunden worden,darüber hinaus hat sie eine Ausschlagungserklärung abgegeben.
Der Sohn aus zweiter Ehe beansprucht den Pflichtteil, will aber eine Ausschlagung nicht erklären. Meine Freundin befürchtet, dass bei Tod des Sohnes aus zweiter Ehe nun sein Sohn erneut Ansprüche geltend machen kann, es geht auch um eine Immobilie.

ich hoffe, ich konnte den Sachverhalt in gebptener Kprze klar darstellen und bitte um eine beratende Empfehlung.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Friedhoff
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Erbansprüche auf den Tod des Ehemannes haben die Ehefrau, also Ihre Freundin, und die leiblichen Abkömmlinge, also seine Kinder.

Sofern die Ehefrau testamentarische Erbin wird, haben die Kinder des Mannes auch einen Pflichtteilsanspruch.

Die andere Tochter hat auf die Ansprüche verzichtet und kann daher keinen Pflichtteilsanspruch mehr geltend machen.

Der andere Sohn kann seinen Pflichtteil geltend machen - sofern er eben durch ein Testament von der Erbfolge ausgeschlossen ist.

Macht er seinen Pflichtteil nicht geltend, verjährt dieser Anspruch.

Verstirbt er vorher, werden seine Kinder den Pflichtteilsanspruch erben.

Ihre Freundin muss sich aber nicht vor einer doppelten Inanspruchnahme fürchten.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geerter Herr Schwerin,

danke XXXXX XXXXX für die schnelle Rückmeldung. Zur Immobilie habe ich noch die Anfrage, ob der Sohn bei Inanspruchnahme des Pflichtteils (den hat er beantragt) nach Auszahlung in das Grundbuch eingetragen wird. Zur Zeit ist dort alleineg der verstorbene Ehemann eingetragen, folgerichtig müsste dann eine amtliche Korrektur erfolgen und ausschließlich meine Freundin eingetragen werden. Eine Eintragung des Sohnes in das Grundbuch sollte in jedem Fall vermieden werden. Über eine Antwort wäre ich dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Friedhoff

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Anspruch auf den Pflichtteil ist ein Anspruch auf Geld.

Der Sohn kann sich also nicht in das Grundbuch eintragen lassen. Er wird nicht Eigentümer sondern kann nur Zahlung verlangen.

raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16749
Erfahrung: Rechtsanwalt
raschwerin und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schwerin,

 

um den Fall abschließend beurteilen zu können benötige ich noch eine Auskunft zum Testament und die resultierenden Folgen.

 

Zunächst der Inhalt des Testamentes:

 

Hiermit bestimme ich meinen letzten Willen wie folgt. Meine Ehefrau...... soll die alleinige Vorerbin sein. Nacherben sollen meine Kinder sein und zwar zu gleichen Stammteilen. Die Nacherben sind auf dasjenige eingesetzt, was von meiner Erbschaft noch übrig sein wird. Die Nacherbfolge soll eintreten beim Tod meiner Frau. Sollte eines meiner Kinder meinen letzten Willen anfechten, soll er auf den Pflichtteil gesetzt sein. Die Vorerbin ist in diesem Falle berechtigt, diesem Abkömmling und seine Nachkommen durch Testament von der Nacherbfolge auszuschließen.

 

Das Testament ist vollständig und formvollendet.

 

Meine Fragen hierzu: Ein Sohn hat ja seinen Pflichtteil beansprucht. Muss er somit auf sein Nacherbeanspruch verzichten? Ist es zwingend erforderlich, diese Verzichtserklärung einzufordern oder sogar einzuklagen?

Kann dem fordernde Sohn ohne Verzichtserklärung sein Pflichtteil überhaupt ausgezahlt werden?

 

Die Ehefrau (meine Freundin) ist mit diesem Testamet vollständig befreit und kann somit über Vermögen und Grundstück frei verfügen, ist das richtig?

 

Gibt es irgendeine Möglichkeit für den fordernden Sohn, noch einmal mit oder ohne Verzichterklärung (nach dem Tod der Ehefrau), auf des Erbe zuzugreifen (Immobilie) ?

 

Sollte die Ehefrau in ihrem Testament den fordernden Sohn ausdrücklich von der Erbschaft nach ihrem Tode ausschließen oder ist das nicht notwendig.

 

Ich wäre ihnen für eine rasche Auskunft sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

 

Thomas Friedhoff

 

 

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ein Sohn hat ja seinen Pflichtteil beansprucht. Muss er somit auf sein Nacherbeanspruch verzichten?

- Ja, grundsätzlich schon.

Ist es zwingend erforderlich, diese Verzichtserklärung einzufordern oder sogar einzuklagen?

- Es wäre in der Tat besser.

Kann dem fordernde Sohn ohne Verzichtserklärung sein Pflichtteil überhaupt ausgezahlt werden?

 

- Ja.

 

Die Ehefrau (meine Freundin) ist mit diesem Testamet vollständig befreit und kann somit über Vermögen und Grundstück frei verfügen, ist das richtig?

 

- Ja, durch die Formulierung "was übrig bleibt" kann Ihre Freundin das Erbe auch ausgeben. Sie ist mithin befreite Vorerbin.

 

Gibt es irgendeine Möglichkeit für den fordernden Sohn, noch einmal mit oder ohne Verzichterklärung (nach dem Tod der Ehefrau), auf des Erbe zuzugreifen (Immobilie) ?

 

- Nein, außer mit seinem Pflichtteil.

 

Sollte die Ehefrau in ihrem Testament den fordernden Sohn ausdrücklich von der Erbschaft nach ihrem Tode ausschließen oder ist das nicht notwendig.

 

- Das ist nciht erforderlich.

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