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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3530
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Grunddienstbarkeit Rechtliche Einhaltung der Vereinbarung Zwischen

Kundenfrage

Grunddienstbarkeit : Rechtliche Einhaltung der Vereinbarung

Zwischen uns, dem Grundstückseigentümer Flurstück 334/1 und dem Nachbar 335/3
ist notariell vereinbart und im Grundbuch Abt. II eingetragen, dass eine gegenseitige
Grenzbebauung entlang der gemeinsamen Grundstücksgrenze, auf eine maximale First- Höhe
von 10,00 m über NN , bewilligt wird.
Der Nachbar 335/3 hat entgegen dieser Vereinbarung einen Neubau entlang der Grund-
stücksgrenze mit einer Firsthöhe von 11,75 m über NN bewilligt bekommen. Wir haben
dagegen bei der unteren Bauaufsichtsbehörde Einspruch eingelegt und die Grundbuch-
auszüge mit den Eintragungen in Abt. II vorgelegt.
Wegen illegaler Baumaßnahmen erhielt der Nachbar Baustopp und musste neue Bauge-
nehmigung einreichen.
2 Jahre später wurde dem Nachbar eine neue Baugenehmigung erteilt und uns von der
unteren Bauaufsichtsbehörde mitgeteilt, dass dies erfolgte, da keine nachbarschützenden
Rechte verletzt würden !
Dies, obwohl auch in der neuen Baugenehmigung erneut ein Firsthöhe von 11,75 statt
10,00 m - siehe Grunddienstbarkeit - genehmigt wurde und dadurch eklatant unser
Grundstück verschattet wird !
Ich habe inzwischen auch den RP, Darmstadt über die unmögliche Genehmigung der
unteren Bauaufsicht informiert, denn nach meiner Ansicht kann nur die oberste Dienst-
b ehörde - wenn überhaupt - die bauordnungsgemäße Regelung der Grunddienstbar-
keit ausser kraft setzen
oder sehe ioch das falsch ????
Ich danke XXXXX XXXXX Ihre Bewertung und Antwort.

Gruß

N. Herrmann
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung informatorisch Auskunft gebe wie folgt.

Sie dürften im Recht sein. Jedenfalls haben Sie gute Argumente, die gegen die Rechtmäßigkeit der Baugenehmigung sprechen.

Ich kann Ihnen nur raten, Nachbarwiderspruch gegen die Baugenehmigung einzulegen.

Im Widerspruchsverfahren oder gegebenenfalls im Verwaltungsprozess wird geklärt werden, ob die Baugenehmigung hätte erteilt werden dürfen.

Denkbar ist auch ein zivilrechtlicher Anspruch gegen Ihren Nachbarn. Denn Ihrer Schilderung nach hält er sich nicht an die zwischen Ihnen beiden getroffene Vereinbarung hinsichtlich der Firsthöhe.

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