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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2909
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
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Olaf Götz ist jetzt online.

Frage zum Thema Schulrecht in NRW Folgende Situation Mein

Kundenfrage

Frage zum Thema Schulrecht in NRW:
Folgende Situation: Mein Kind geht in die 7. Klasse auf einem Gymnasium. Er ist ein guter Schüler aber innerhalb des Klasse völlig isoliert. Keinerleie Freunde, Verabredungen,etc.
Jetzt hätten wir die Möglichkeit Ihn in eine andere Schule zu geben. Der Direktor dort hat ursprünglich auch zugestimmt. Jetzt stellt sich der Rektor der sendenen Schule aber quer. Mit Ihm wäre ein unterjähriger Schulwechsel auf keinen Fall zu machen und es spielt dabei auch keinerlei Rolle welche Gründe wir hätten. Die Kontaktaufnahme mit dem Schulrat hat jetzt auch keine Änderung herbeigeführt. Auch er hat sich der Meinung der Rektorin angeschlossen, das unserer Junge eben noch nicht darmatisch genug leiden müßte und wir das eben bis zum Schuljahrende aushalten sollen.
Frage: Darf die Schule das so einfach bestimmen und welche Maßnahmen wären möglich dennoch einen Schulwechsel zu ermöglichen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

es gibt Bundesländer, in denen es ein Veto- Recht gibt, das die Zustimmung der aktuellen Schule des Schulwechslers fordert, um ihn an einer neuen Schule einzuschreiben. Dabei müssen Sie den Direktor der alten Schule Ihres Kindes kontaktieren und Erklärungen für Ihre Entscheidung erbringen. Falls der Direktor sein Veto einlegt, wird die neue Schule Ihr Kind nicht annehmen können, weil das Schulgesetz es verbietet.

 

Eine solche Regelung gibt es aber meines Wissen nicht in NRW, vgl. insbes. § 46 SchulG NRW.

 

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/Gesetze/SchulG_Info/Schulgesetz.pdf

 

Demnach sollten Sie mit der Schulleitung der neuen Schule noch einmal sprechen und um Vermittlung bitten.

 

Möglicherweise kann Ihnen auch eine ärztliche Stellungnahme (Stichwort Mobbing, etc.) helfen zu begründen, warum der Wechsel unbedingt im Schuljahr sein muss.

 

Das Kindeswohl sollte hier den Ausschlag geben und nicht fiskalische Interessen.

 

Ein Wechsel im Wege eines gerichtlichen Eilverfahrens halte ich hier noch nicht für erforderlich. Dies wäre der Weg, wenn alles fehlschlägt.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.


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Gruß

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