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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Tag, meine Tochter 12 Jahre, ist wegen einer Zahn und

Kundenfrage

Guten Tag,
meine Tochter 12 Jahre, ist wegen einer Zahn und Kieferfehlstellung in Behandlung bei einer Kieferorthopädin. Meine Tochter verlor ein Stück Draht welches hätte erneuert werden müssen, da es jemand versehendlich weg geschmissen hatte, weil es nicht zuordbar war.
Beim letzten Termin sollte das geklärt werden, aber die Ärztin ging nicht auf die Lösung des Problems ein, sonder ließ sich nur über unser Fehlverhalten aus und darüber, dass sie ihre Arbeit für eine Erneuerung nicht bezahlt bekommen würde.
Wlche Möglichkeiten es gegeben hätte und was für die Weiterbehandlung nötig gewesen wäre. weiß ich nicht, weil die Ärztin nur ihren Frust abließ aber kein vernünftiges Gespräch suchte.
Nun hat sie die Weiterbehandlung meiner Tochter abgebrochen, weil wir uns nicht an den Therapieplan halten würden.
Kann die Ärztin ohne Konsequenzen die Weiterbehandlung abbrechen, nur weil ich mir nicht im Dauermodus unkonstruktive Äußerungen gefallen lassen möchte? Ist das nicht ein Misbrauch ihrer Position? Hätte ich nun die Brieftasche aufmachen können, wäre es mir dann anders ergangen und kann es sein, dass ich als Patient zweiter Klasse, mir alle Unverschämtheiten bieten lassen muss, nur um weiter behandelt werden zu können?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Auskunft
Fr. Oyaligho
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

beschweren Sie sich auf jeden Fall bei der Zahnärztekammer. Das Verhalten der Ärztin ist nicht tragbar.

Es besteht dort die Möglichkeit, ein Schlichtungsverfahren zu führen, damit einerseits die Behandlung fortgesetzt und andererseits eine Lösung für etwaige oder besser vermeintliche Abrechnungsprobleme gefunden werden kann.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen. Bitte fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren. Vielen Dank.
Tobias Rösemeier und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag Herr Rösemeier,
ich möchte mich gerne bei der Zahnärztekammer beschweren, weiß aber nicht was ich dort rreichen kann. Eine Weiterbehandlung kann ich mir zur Zeit dort nicht vorstellen und ich kann auch nicht darauf warten, ob sich das Verhältnis wieder bessern könnte. Die Behandlung muss ja weiter gehen, zumal der Draht womöglich erneuert werden muss. Das muss ich erst bei einem neuen Arzt in Erfahrung bringen, da die "alte" Ärztin ja von ihrem Hausrecht gebrauch macht und dann muss ich den Draht bei der Versicherung ggf neu beantragen. Ich habe ja keine Informationen über die weitere Indikation oder meine Möglichkeiten von der Ärztin bekommen. Bin jedoch direkt bei meiner Krankenkasse gewesen und die haben mir erklärt was ich nun noch machen kann aus deren Sicht.
Was muss ich denn bei der Zahnärztekammer vorbringen (was hat sie denn aus juristischer und aus Ärztlich-Ethischen Gründen falsch gemacht? Was kann ich von der Ärztekammer erwarten bzw auf weches "Vergehen" oder welchen Verstoß muss ich mich berufen?
Die Kosten wurden von mir immer im Nachhinein anteilmäßig beglichen. Wir haben aber eine Zahnspange, deren Kosten nicht von der Kasse gedekt sind. Muss ich die nun zu Ende bezahlen, obwohl die Behandlung dort abgebrochen wurde?Soll ich die Zahlungen zunächst bis zur Klärung einstellen und muss ich die informieren?
Was kann die Ärztin bezüglich der Ärztekammer erwarten?
Vielen Dank!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

von der Kammer können Sie eine Schlichtung erwarten, die in der Regel darauf abzielt, eine Lösung zu finden, wie immer diese auch aussehen mag.

Wenn Sie allerdings das Vertrauen zu der Ärztin verloren haben, sollte die Behandlung dort auch nicht fortgeführt werden.

Es könnte daher ratsam sein, den Behandlungsvertrag aufzukündigen und keine weitere Zahlungen nach dorthin vorzunehmen.

Der neue behandelnde Arzt kann sich dann von der Kollegin die Patientenakte kommen lassen, damit dieser die Behandlung fortsetzen kann. Sie können auch selbst Kopie der Patientenakte verlangen.

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