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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe von meiner ehemaligen Freundin (sie hat

Kundenfrage

Guten Tag,
ich habe von meiner ehemaligen Freundin (sie hat zwei Kinder) 2007 einvernehmlich die beigetriebenen Unterhaltskosten des Vaters der Kinder auf mein Konto gehen lassen. Nach mehr als drei Jahren klagt sie nun anwaltlich, dass sie aus eigener Bereicherung die Forderung gegen mich geltend machen will. Ich muss dazu sagen, ich habe fast alle Kosten des täglichen Bedarfs, Urlaubsreisen, Schulanfang und Ferienlager der Kinder usw. bezahlt. Sie ist und war Hartz IV Empfängerin und hätte sich und den Kindern ein solches Leben nicht ermöglichen können. Ebenso hat sie kostenlos ohne Miete, Strom, Wasser uns. in meinem Haus gelebt. Ich kann diverse Ausgaben teilweise namentlich versehen mit Kontoauszügen belegen. Nun meine Fragen, soll ich mir einen Anwalt nehmen, hat diese Klage durch meine Aussagen und Beweisführung Erfolg?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Grundsätzlich steht der Unterhalt den Kindern zu.

Es war der Mutter also nicht erlaubt, zu bestimmen, dass das Geld an Sie geht.

Wenn Sie nunmehr auf Zahlung klagt, muss sie die Ansprüche auch beweisen können.

Zur Verteidigung gegen die Klage sollten Sie sich besser auch einen Anwalt nehmen. Due Erfolgsaussichten stehen ganz gut.
raschwerin und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank für die rasche Bbeantwortung. Falls es zur Anklage kommt werde ich mich um einen Anwalt bemühen. Was ich jedoch nicht verstehe, dass Gericht in der Verfügung geschrieben "Aktivlegitimiert sind hingegen die Kinder, vertreten durch einen gegebenenfalls noch einzusetzenden Ergänzungspfleger. Passivlegitimiert dürfte - jedenfalls auch - die Antragstellerin sein.

Eine Aktivlegitimierung der Antragstellerin ist daher nicht ersichtlich. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass eine Abtretung nicht wirksam möglich sein dürfte".

Und daraufhin hat der Anwalt das mit der eigenen Bereicherung dargestellt. Für mich ist das eigentlich viel schlimmer, als wenn die Kinder den Anspruch gehabt hätten. Wie kann man das alles verstehen?

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das meine ich ja. Die Frau durfte nicht über das Geld verfügen. Eigentlich müssten die Kinder auf Rückzahlung des Geldes klagen - wegen der Minderjährigkeit aber nur vertreten durch einen Ergänzungspfleger.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ist die eigene Bereicherung dann gerechtfertigt?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Im Grunde genommen, müssten die Kinder gegen die Mutter klagen und nicht gegen Sie.

Sie sollten sich auch so verteidigen und sich dazu auf Entreicherung nach § 818 BGB berufen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gern, alles Gute.

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