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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6247
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Hallo Frau Grass, leider habe ich noch ein Problem und hoffe

Kundenfrage

Hallo Frau Grass,
leider habe ich noch ein Problem und hoffe Sie können mir dabei helfen.
Vor ca. 333 Monaten ging unser Auto kaput, die Reparatur lohnte sich lt. Aussage eines Händlers nicht.
Wir gingen danach zur einem anderen der uns versicherte das Auto wieder zurichten.
Da wir aber sehr dringend ein anderes Auto benötigten sagte uns der Händler, er würde jemand kennen der ein Gebrauchtes Auto hätte das wir für die Zeit nutzen könnten. Darauf ging mein Mann zu dem Bekannten einigte sich mit ihm für 3 Monate uns das Auto gegen eine Gebühr von 200,00 € zu überlassen.
Nach 4 Wochen nutzung gingen die Bremsbelege kaput, die mein Mann machen lies für 130,00 €. Eine Woche später ging die Kuplung kaputt, darauf hin brachte mein Mann das Auto wieder zurück.
Nun will er die Kupplung von uns auch gemacht haben, sonst bekommen wir den Brief nicht um das Auto wieder abzumelden.
Leider haben wir nichts schriftliches in der Hand ausser dem Beleg für die Reparatur der Bremsbelege.
Was können wir tun?
Eine Kupplung kann doch nicht nach 5 wochen kaputt gehen. Das Auto hatte auch nur noch einen TÜV bis 31.3.2011. Was nun?
Im vorraus vielen Dank
Gottwald
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Gottwald,

aus Ihren Schilderungen entnehme ich, dass Sie das "geliehene Fahrzeug" zunächst auf sich angemeldet haben und es offensichtlich vereinbart war, nach der vereinbarten Nutzungszeit das Fahrzeug wieder abzumelden.

Den Kupplungsschaden müssten Sie nur dann zahlen, wenn Sie diesen, z.B. durch unsachgemäße Benutzung, verursacht haben. Wahrscheinlicher ist es, dass der Schaden sich bereits anbahnte und letztendlich während Ihres Gebrauchs eingetreten ist.

Das Verhalten des Fahrzeugeigentümers besitzt nötigenden Charakter. Sie sollten den Eigentümer mit Fristsetzung auffordern, den Brief herauszugeben oder bei der Zulassungsstelle zu hinterlegen, um das Fahrzeug abmelden zu können. Dem Eigentümer sollte auch angedroht werden, dass die laufenden Kosten, die durch seine weigernden Handlung entstehen, von ihm eingefordert werden und dass zudem der Verdacht eines nötigenden Verhaltens besteht.

Grundsätzlich könnte man auch eine zwangsweise Stillegung des Fahrzeuges betrieben, in dem man die Versicherung kündigt. Die Versicherung wird sodann die Zulassungsstelle informieren, die dann die Zwangsstilllegung veranlassen wird.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte, möglichst unter Schilderung von Einzelheiten, Kontakt mit uns auf.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]
S. Grass und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo Frau Grass,

leider nein. Die Versicherung lässt sich so nicht kündigen.

Somit besteht unser Problem weiterhin.

Und er zeigt sich nicht bereit uns den Brief auszuhändigen.

Gruss

gottwald

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Gottwald,

wenn der beschriebene Weg nicht gangbar ist, bliebt Ihnen nichts anderes übrig als den Eigentümer unter Fristsetzung aufzufordern, den Brief zum zwecke der KFZ-Abmeldung herauszugeben und gleichzeitig ankündigen, dass er für sämtliche entstandene Schäden aufzukommen hat.

Wird daraufhin der Brief nicht heraus gegeben,müsste der Klageweg bestritten werden.


Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Wobei dann der Klageweg ganz schön teuer wird.

Jedenfalls danke für Ihre Antwort auch wenn die mich nicht wirklich weiter gebracht hat.

MfG

Gottwald

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich wären die Gerichtskosten und - bei Inanspruchnahme eines Rechtsanwaltes - auch dessen Kosten zunächst von Ihnen vorzustrecken. Da der Gegner jedoch unerliegen wird, muss er Ihnen diese erstatten.

Sollten Sie nur über geringe Einkünfte verfügen bestünde ggf. auch ein Anspruch auf Prozesskostenhilfe. Wird diese bewilligt, werden die entstehenden Kosten aus der Staatskasse beglichen.


Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]