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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26742
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Vor 20 Jahren wurde ein Rechtsanwalt von mir beauftragt gegen

Kundenfrage

Vor 20 Jahren wurde ein Rechtsanwalt von mir beauftragt gegen meine Krankenversicherung
zu Verklagen. Kosten für Klinikbehandlung ca 5 000,00 DM zusätzlich 100,00 DM Krankentagegeld pro Krankheitstag. 15 000,00 DM IM höchstfall. Der Anwalt hat den
den Streitwert auf 51100,00 DM festgesetzt.Da ich meinen Gewerbebetrieb und mein
Haus verloren hatte, Krank und mittellos war habe ich einen Antrag auf Prozeßkostenhilfe
gestellt.Der Proßes wude verloren da es deshalb Sache des Klägers gewesen währe,
vorzutragen und unter Bewies zu stellen, das entgegen diesem Anschein gleichwohl eine
Urssächlichkeit oder eine Ursachengleichheit zwischen den verschwiegenen Beschwerden
und der stationäten behandelten Erkrankung nicht gegebeb ist.Das ist aber nicht geschehen.der Kläger hat nichts vorgetragen,aus dem sich Anhaltspunkte dafür ersehen ließen.daß die Ursachen der verschwiegenen Bschwerden nicht auch ursächlich für die
Erkrankunk gewesen sein könnte. Die Klge konnte dahwer keinen Erfolg haben.
Der Anwalt fordert jetzt 4988,58 EUR zuzüglich etwaige weitere Zinsen.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, fordert Ihr eigener Anwalt die Summe von knapp 5.000 EUR.

Nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung stehen dieser Forderung möglicherweise 2 Gründe entgegen.

1. Verjährung: Nach §§ 195,199 BGB verjähren Gebührenansprüche des Rechtsanwalts in 3 Jahren. Sie müssen daher die Einrede der Verjährung erheben um die Forderung zu Fall zu bringen.


2. Soweit Ihnen Prozesskostenhilfe gewährt wurde, so ist es Ihrem Anwalt untersagt die Verfahrenskosten bei Ihnen geltend zu machen. Der Anwalt muss vielmehr mit der Landesjustizkasse abrechnen.

Sollte es sich bei dem Anwalt jedoch um den Anwalt der Gegenseite handeln, so ist dieser an die Prozesskostenhilfe nicht gebunden. Es ist berechtigt innerhalb der Verjährungsfrist von 30 Jahren die Kosten gegen Sie festsetzen zu lassen und gegen Sie zu vollstrecken. In diesem Falle wäre die Forderung leider berechtigt.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt