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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16759
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sher geehrte Frau RA Schiessl, nach der Trennung weigert

Kundenfrage

Sher geehrte Frau RA Schiessl,

nach der Trennung weigert sich die Ehefrau ihre Unterlagen dem Steuerberater zu übergeben und eine gemeinsame Steuererklärung zu unterschreiben. Bei getrennter
Veranlagung entsteht ein erheblicher Schaden von mehreren tausend Euro.
Was kann dagegen getan werden ?
Es handelt sich um meinen Sohn, der sich z.Z. im Krankenhaus befindet.
Mit freundlichen Grüßen
H. Binder
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Wenn die Ehegatten im Veranlagungszeitraum noch zusammen gelebt haben, hat der Sohn einen Anspruch auf Zustimmung zu gemeinsamen Veranlagung.

Es muss der Ehefrau dann allerdings auch die Steuererklärung mit allen Anlagen vorgelegt werden, die sie unterschreiben soll.

Weigert sie sich dennoch muss vor dem Familiengericht auf Zustimmung zur gemeinsamen Veranlagung geklagt werden..


Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben. Sehr gerne können Sie nachfragen.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld.


Vielen Dank



Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wer trägt die Kosten einer solchen Klage?
Die Ehefrau erhält meistens Prozesskostenhilfe, kann sie diese immer erhalten und bleiben dann die Kosten auf meinem Sohn hängen?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

die Kosten richten sich in solchen Verfahren nach Obsiegen / Unterliegen, d,.h. wer verliert trägt die Kosten.

Wenn die Ehefrau aber keine begründetetn Einwendungen gegen die Zusammenveranlagung machen kann, wird sie aufgrund mangelnder ERfolgssaussichten jedoch kaum Verfahrenskostenhilfe erhalten.

Wichtig ist jedenfalls , dass sie vor Klageerhebung noch einmal schriftlich mit Fristsetzung aufgefordert wird, der gemeinsamen Veranlagung zuzustimmen.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



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Vielen Dank
Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Bezüglich der ersten Frage, mein Sohn war im Veranlagungszeitraum bereits getrennt,
muss einer Ehefrau dennoch der gemeinsamen Veranlagung zustimmen?

Muss der Brief an die Ehefrau mit der Fristsetzung von einem Anwalt geschickt und die Klage beim Familiengericht von einem Anwalt eingereicht werden?

Mit freundlichen Grüßen
H.Binder
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.


Sehr geehrter Ratsuchender,


die getrennte Veranlagung beginnt stets im Januar, der auf den Monat der Trennung folgt.

Wenn die Ehegatten in dem Veranlagungsjahr noch zusammengelebt haben und immer zusammen veranlagt waren, besteht der Anspruch.

Die Klage hat keinen Anwaltszwang, ebenso nicht der außergerichtliche Schriftverkehr.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich kenne die Frage nicht.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich mus noch überlegen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr gerne