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RAAlbers
RAAlbers, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19
Erfahrung:  Rechtsanwältin mit langjähriger Berufserfahrung
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RAAlbers ist jetzt online.

Mein Arbeitsverhaeltnis wurde form und fristgerecht in der

Kundenfrage

Mein Arbeitsverhaeltnis wurde form und fristgerecht in der Probezeit mit einer zweiwoechigen Kuendigungsfrist gekuendigt...o4.o5.2010...Das Kuendigungschreiben ist mir am 20 .12 2010 laut Poststempel zugegangen....( laengere Krankheit ). Ist diese Kuendigung rechtskraeftig ??? eine Kuendigungsschutzklage ist ja ausgeschlossen weil die Firma weniger als 5 Mitarbeiter hat. Danke...!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAAlbers hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

gerne nehme ich zu Ihrer Anfrage, wie folgt Stellung:

 

Richtig ist, dass das Kündigungsschutzgesetz für Sie aufgrund der Anzahl der Beschäftigten nicht greift. Allerdings haben Sie die Möglichkeit eine Feststellungsklage zu erheben zur Wirksamkeit der Kündigung. Dies ist unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten möglich.

 

Aufgrund Ihrer Schilderung müssten Sie daher bei dem für Sie zuständigen Arbeitsgericht eine Feststellungsklage dahingehend einreichen, dass die Ihnen am 20.12.2010 zugestellt Kündigung unwirksam ist, weil sie rückwirkend ausgesprochen wurde und das Arbeitsverhältnis zu ungeänderten Bedingungen fortbesteht.

 

Sie können die Klage selbst beim Arbeitsgericht und dort bei der Rechtsantragstelle erheben.

RAAlbers und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke...nun da es sich um ein befristets Arbeitsvehaeltnis handelte von ein Jahr...geht es weniger um eine Weiterbeschaeftigung...vielmehr darum...ob mir ,der jetzt ja arbeitlos gemeldet ist ....Arbeitlosengeld in voller hoehe und Zeit (24 Monate ) zu steht???

 

Denn das Arbeitsamt liess mich wissen das mir nur 130 Tage zustehen...also 4 Monate die ich gearbeitet habe...!

 

Danke..<

Experte:  RAAlbers hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

Ihr Anspruch auf ALG I richtet sich nach § 127 SGB III.

 

Um einen Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld zu haben, müssten Sie 48 Monate in einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit zurückgelegt haben und das 58. Lebensjahr vollendet haben.

 

Der Anspruch richtet sich nach der Dauer der Versicherungspflichtverhältnisse in der um 3 Jahre erweiterten Rahmenfrist und der Lebensdauer. Wenn Sie während des Krankengeldbezuges versicherungspflichtig gewesen sind, zählt auch die Zeit des Krankengeldbezuges zu den Anwartschaftzeiten.

 

Ohne Kenntnis Ihrer Tätigkeiten in den vergangenen 3 Jahren kann ich nicht abschätzen, welchen Anspruch auf ALG I haben.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke....vor diesen befristeten Arbeitsvertrages von 1 Jahr war ich bereits schon fast

2Jahre arbeitslos...bin ueber 58 Jahre und waehrend meiner krankheit war ich flichtversichert....und habe Anteilmaessig Renten...Arbeitslosen und Pflegeversicherung

bezahlt..,

 

Danke

Experte:  RAAlbers hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

Ihr Anspruch errechnet sich damit erst ab Arbeitsaufnahme nach dem Bezug von Arbeitslosengeld. Ein Anspruch von 24 Monaten können Sie damit nicht begründen, denn hierfür wären 48 Monate Sozialversicherungspflicht erforderlich.

 

Wenn Ihre Arbeitslosigkeit nun aber vor Ablauf der Befristung des Arbeitsverhältnisses begonnen hat, macht die Feststellungsklage vor dem Arbeitsgericht dennoch Sinn, denn diese würde dann Ihr Arbeitsverhältnis und damit die Anwartschaftszeit verlängern.

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke..

 

Dieser Arbeitsvertrag ging vom o7.01.2010 bis 06.01.2011...,

 

Arbeitslos gemeldet ab 06.12. 2010

 

Muss ich...wenn es Sinn macht...Fristen fuer die Festellungsklage beim Arbeitsgericht

einhalten...und kann ich solch eine Festellungsklage auch schriftlich einreichen???

 

Danke

Experte:  RAAlbers hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

die Feststellungsklage nach § 256 ZPO und § 46 Arbeitsgerichtgesetz unterliegt keiner Frist, Sie sollten die Klage allerdings zeitnah einlegen und gleichzeitig Ihren ALG I Bescheid durch Widerspruch, soweit dies noch möglich sein sollte, offen halten.

 

Durch eine Feststellungsklage könnten Sie Ihre Anwartschaftszeit noch um einen Monat verlängern.

 

Selbstverständlich können Sie die Klage auch schriftlich beim Arbeitsgericht einreichen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke....der Widerspruch meines ALG vom 4,01.2011 und der Aenderungsbescheid vom 24.02.2011 liegt vor...und ich lasse es erst einmal offen....,

 

Danke fuer Ihre Hilfe..,

 

Achtungsvoll...Peter.K.

Experte:  RAAlbers hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr gerne, ich wünsche Ihnen viel Erfolg.