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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, 1. wie lange mu man verheiratet

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
1. wie lange muß man verheiratet gewesen sein, um Ansprüche auf die Pension des Ehepartners zu haben?
2. Mein Mann hatte die letzten drei Jahre die Steuerklasse 3, ich hatte 5 und damit erheblich weniger Netto Einkommen. Gibt es bei Trennung einen nachträglichen Ausgleich?
mit freundlichen Grüßen
Ursula Nagele
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Ausgleich der in der Ehezeit erwirtschafteten Rentenanwartschaften (Versorgungsausgleich) findet im Scheidungsverfahren von Amts wegen statt.

Der Versorgungsausleich findet nur dann nicht automatisch statt, wenn die Ehezeit weniger als drei Jahre betragen hat. In diesen Fällen bedarf es eines Antrages, der in Ihrem Fall begründet sein dürfte.

Die Ehezeit wird gerechnet vom Monate der Heirat bis zum Ende des Monats, in welchem der Scheidungsantrag zugestellt worden ist.

Sie werden daher in der Scheidung einen Rentenausgleich erhalten.

Ein Anspruch aus der Steuerklassenwahl läßt sich leider nicht herhalten, aber ab dem Jahr der der Trennung folgt, können in die Steuerklasse 1 oder 2 wechseln und verfügen dann wieder über ein höheres Einkommen. Darüber hinausgehend besteht in der Trennungszeit ein Trennungsunterhaltsanspruch, wenn das Einkommen der Eheleute unterscheidlich hoch ist. Vorrangig dürfte aber erst einmal Kindesunterhaltsansprüche sein.

Je nach Alter der Kinder kann auch nachehelich ein Ehegattenunterhaltsanspruch bestehen, nämlich der sogenannte Betreuungsunterhaltsanspruch, soweit Sie die gemeinsamen minderjährigen Kinder betreuen.

Lassen Sie sich unbedingt fachanwaltlich im Scheidungsverfahren vertreten, damit Ihre Rechte gesichert und gewahrt werden können.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Ausgleich der in der Ehezeit erwirtschafteten Rentenanwartschaften (Versorgungsausgleich) findet im Scheidungsverfahren von Amts wegen statt.

Der Versorgungsausleich findet nur dann nicht automatisch statt, wenn die Ehezeit weniger als drei Jahre betragen hat. In diesen Fällen bedarf es eines Antrages, der in Ihrem Fall begründet sein dürfte.

Die Ehezeit wird gerechnet vom Monate der Heirat bis zum Ende des Monats, in welchem der Scheidungsantrag zugestellt worden ist.

Sie werden daher in der Scheidung einen Rentenausgleich erhalten.

Ein Anspruch aus der Steuerklassenwahl läßt sich leider nicht herhalten, aber ab dem Jahr der der Trennung folgt, können in die Steuerklasse 1 oder 2 wechseln und verfügen dann wieder über ein höheres Einkommen. Darüber hinausgehend besteht in der Trennungszeit ein Trennungsunterhaltsanspruch, wenn das Einkommen der Eheleute unterscheidlich hoch ist. Vorrangig dürfte aber erst einmal Kindesunterhaltsansprüche sein.

Je nach Alter der Kinder kann auch nachehelich ein Ehegattenunterhaltsanspruch bestehen, nämlich der sogenannte Betreuungsunterhaltsanspruch, soweit Sie die gemeinsamen minderjährigen Kinder betreuen.

Lassen Sie sich unbedingt fachanwaltlich im Scheidungsverfahren vertreten, damit Ihre Rechte gesichert und gewahrt werden können.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen