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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21619
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Sohn hat am 3. M rz 2011 einen Termin als Zeuge im Amtsgericht

Kundenfrage

Mein Sohn hat am 3. März 2011 einen Termin als Zeuge im Amtsgericht Schw.Hall wg. schwerer Körperverletzung. Er ist das Opfer und Hat keinen Anwalt weil er selbst keine Rechtsschutzversicherung.Der Angeklagte ist Kosovo-Albaner und möglicherweise Asylant.Was können wir tun? Esschreibt Ihnen K. E-Mail:[email protected]
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich besteht unter bestimnmten Voraussetzungen die Möglichkeit, dass ein Zeuge sich anwaltlicher Unterstützung bedient.

Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts kann ein Zeuge einen Rechtsanwalt zu seiner Unterstützung hinzuziehen, wenn er ansonsten Gefahr läuft, sich durch die Aussage selbst zu belasten oder wenn er selbst der Verletzte der Straftat ist, zu der er gehört werden soll. Der Anwalt kann aber nicht an Stelle des Zeugen aussagen.

Ist Ihr Sohn also selbst Opfer eine Straftat geworden, und soll er hierzu als Zeuge nun aussagen, sollten Sie dann einen Anwalt hinzuziehen, wenn Ihrem Sohn das mehr Sicherheit gibt. Ebenfalls möglich ist, dass Ihr Sohn - anwaltlich vertreten - als Nebenkläger auftritt. Hierzu bedarf es eines entsprechenden Antrags an das Gericht (§ 396 StPO).

Ist Ihr Sohn als Nebenkläger zugelassen, kommen ihm bestimmte Beteiligungsrechte zu. Er hat dann - auch wenn er zu der abzuurteilenden Tat als Zeuge angehört wird - insbesondere das Recht, Fragen zu stellen und Rechtsmittel einzulegen. Um diese Rechte möglichst effektiv wahrzunehmen, kann sich der Nebenkläger anwaltlicher Hilfe bedienen (§ 397 Absatz 2 StPO). Dies kann insbesondere dann Sinn machen, wenn es gilt, dem Gericht die Folgen der Tat aus der Opferpersepektive vor Augen zu führen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich besteht unter bestimnmten Voraussetzungen die Möglichkeit, dass ein Zeuge sich anwaltlicher Unterstützung bedient.

Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts kann ein Zeuge einen Rechtsanwalt zu seiner Unterstützung hinzuziehen, wenn er ansonsten Gefahr läuft, sich durch die Aussage selbst zu belasten oder wenn er selbst der Verletzte der Straftat ist, zu der er gehört werden soll. Der Anwalt kann aber nicht an Stelle des Zeugen aussagen.

Ist Ihr Sohn also selbst Opfer eine Straftat geworden, und soll er hierzu als Zeuge nun aussagen, sollten Sie dann einen Anwalt hinzuziehen, wenn Ihrem Sohn das mehr Sicherheit gibt. Ebenfalls möglich ist, dass Ihr Sohn - anwaltlich vertreten - als Nebenkläger auftritt. Hierzu bedarf es eines entsprechenden Antrags an das Gericht (§ 396 StPO).

Ist Ihr Sohn als Nebenkläger zugelassen, kommen ihm bestimmte Beteiligungsrechte zu. Er hat dann - auch wenn er zu der abzuurteilenden Tat als Zeuge angehört wird - insbesondere das Recht, Fragen zu stellen und Rechtsmittel einzulegen. Um diese Rechte möglichst effektiv wahrzunehmen, kann sich der Nebenkläger anwaltlicher Hilfe bedienen (§ 397 Absatz 2 StPO). Dies kann insbesondere dann Sinn machen, wenn es gilt, dem Gericht die Folgen der Tat aus der Opferpersepektive vor Augen zu führen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

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