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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Mein Vermieter hat sich mit einem Drittschl ssel Zutritt in

Kundenfrage

Mein Vermieter hat sich mit einem Drittschlüssel Zutritt in meine Wohnung beschafft. Ich habe zum 28.2.11 gekündigt, die Wohnung ist mittlerweile vermietet. Der Vermieter wollte zwecks Weiterverkauf Fotos von der Küche machen. Ich vereinbarte einen Termin. Einen Tag davor ging der Vermieter ohne mein Besein in die Wohnung. In der Folge wurden mehrere Leute beobachtet, die im Beisein meines Vermieters in die Wohnung gingen. Auf meinen Hinweis, dass ich dies ausdrücklich untersagt hätte - die Übernahme sowie die Stromablesung hat noch nicht stattgefunden -, meinter der Vermieter, er dürfte dies, die Wohnung sei sein Eigentum.
Ich möchte noch darauf hinweisen, dass ich dem Vermieter angeboten habe, gerne jederzeit nach kurzfristiger Terminierung die Wohnung aufzuschliessen.
Meine dringende Frage ist nun, ob ich eine fristlose Kündigung begründen kann bzw. wie ich mit dem Thema "Übergabe" umgehen soll, die Wohnung wurde ja mittlerweile des öfteren begangen.
Vielen Dank und beste Grüße
Birgit Hitz
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Hitz ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:





Die Antwort des Kollegen kann ich so nicht ganz nachvollziehen.


Die Rechtslage ist in ihrem Fall nämlich eindeutig.

 

Nach ihrer Schilderung haben sich hier ordentlich zum 28.2.2011 gekündigt.

 

Dementsprechend besteht auch im Mietverhältnisnoch so lange, bis die Kündigung greift.

 

Sie haben also vollkommen recht, dass der Vermieter nur mit vorheriger Ankündigung und gleichzeitig mit einem berechtigten Interesse in ihre Wohnung darf.

 

Gleichzeitig haben sie einen Anspruch darauf, bei dieser Besichtigung anwesend zu sein beziehungsweise sich durch eine Person ihrer Wahl vertreten zu lassen.

 

Der Vermieter verhält sich rechtswidrig und macht sich unter Umständen sogar wegen Hausfriedensbruchs gemäß § 123 StGB strafbar. Hierzu müssten sie aber ihm zunächst ausdrücklich und nachweisbar den Zugang zur Wohnung verbieten,was sie nach ihrer Schilderung auch getan haben, wenn ich ihre Sachverhaltsdarstellung richtig gedeutet habe.

 

Zusätzlich haben sie einen zivilrechtlichen Unterlassungsanspruch gem. § 1004 BGB gegen Ihren Vermieter, der darauf gerichtet ist, dieses Verhalten (also das ungerechtfertigte und angekündigte Betreten) in Zukunft zu unterlassen.

 

Sie hätten die Möglichkeit ihrem Vermieter eine Abmahnung auszusprechen und für den Wiederholungsfall die außerordentliche Kündigung anzukündigen.

 

Da sie nach ihrer Schilderung aber nur noch knapp eine Woche in dem Mietverhältnis sind wäre es zur Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten in der Tat angebracht,es nicht weiter auf einen Rechtsstreit heraus laufen zu lassen.

 

Nichtsdestotrotz sollten Sie wie oben beschrieben ihrem Vermieter mitteilen, was sie von seinem Verhalten denken und gegebenenfalls sich auch ausdrücklich vorbehalten Strafanzeige zu erstatten.

 

Gleichzeitig sollten sie unter Zeugen in die Wohnung gehen, gegebenenfalls Fotos machen und sich vom aktuellen Zustand der Wohnung überzeugen.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244



 

 









Verändert von Danjel-Philippe Newerla am 21.02.2011 um 14:01 Uhr EST
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Hitz,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte, damit ich hierzu gerne Stellung nehmen kann. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

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Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
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Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

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