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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16760
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Tochter ist gestern 18

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Tochter ist gestern 18 Jahre alt geworden. Nun wurde der Unterhalt gekürzt und der Vater ist der Meinung, dass er ab August nichts mehr zahlen braucht, da seine jetzige Ehefrau Vorrang hat und nur einen halben Tag arbeiten geht. Er muss sie unterhalten und nicht sein Kind. Die Beiden haben selbst keine Kinder zusammen. Ist das richtig was er da schreibt?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Es kommt daraufan.

Zunächst einmal sind volljährige Kinder für sich selbst verantwortlich.

Eine Ausnahme besteht dann,wenn sich die Kinder noch in Ausbildung befinden, da die Eltern den Kindern eine angemessene Ausbildung schulden.


Ist Ihre Tochter noch in Ausbildung und wohnt sie noch bei Ihnen zuhause , ist sie vom Rang her einem minderjährigen Kind gleichzusetzen. ( sof.volljährige Schülerkinder)

Sie ist der neuen Ehefrau dann vorrangig.


Ist die Tochter nicht mehr zuhause wohnend, hat der Ex- Mann recht.

Dann muss eine Neuberechnung des Unterhalts unter Berücksichtigung der Unterhaltsansprüche der Ehefrau erfolgen.


Auch wenn das Kind noch bei Ihnen zuhause wohnt. ändert sich übrigens mit Volljährigkeit die Höhe des Unterhalts.

Einkünfte des Kindes und das Kindergeld werden nunmehr voll angerechnet.

Zudem haften beide Elternteile je nach ihrem Einkommen anteilig für den Unterhalt, wobei der Elternteil, bei dem das Kind lebt, seinen Haftungsanteil, idR.durch die Gewährung von Unterkunft und Verpflegung erbringt, diese Leistungen auf den Unterhalt also angerechnet werden.



Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.

Wenn nicht fragen Sie gerne nach.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn Ihre Frage beantworter ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

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Vielen Dank












Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S