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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16971
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Mein Sohn und ich haben 1995 von meinen Eltern ein Haus geschenkt

Kundenfrage

Mein Sohn und ich haben 1995 von meinen Eltern ein Haus geschenkt bekommen. Beide haben Nießbrauchrecht gehabt. Meine Mutter ist 2001 gestorben und mein Vater 2010. Mein Vater hat 11 Monte vor seinem Tot noch einmal geheiratet. Was wir nicht wußten. Jetzt möchte die neue Frau vom Haus ihr Pflichtteil haben. Es ist doch schon 10 Jahre her.
Sie hat uns jetzt verklagt.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Haben Sie denn eine konkrete Frage?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Müssen wir ein 1/4 des Hauses an Sie abtreten oder auszahlen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Der Pflichtteil kann nur beansprucht werden, wenn es auch ein Testament gibt, welches die neue Frau benachteiligt.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es gibt ein Testamen von meinen Eltern , wo drin steht das ich Erbin bin. Unter ein Punkt steht : wenn einer stirbt und das Erbe annimmt darf das Testament nicht mehr geändert werden. Es ist aber noch ein Testament gefunden worden, wo er mich enterbt hat und seine Frau als alleinige Erbin eingesetzt hat. Er sprach von seiner Frau, dass geschah aber vor der neuen Heirat.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das neuerliche Testament ist unwirksam und hat keinen Bestand. Die neue Frau ist daher von der Erbfolge ausgeschlossen und kann einen Pflichtteil geltend mache.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich dacht nach 10 Jahren der Schenkung geht das nicht mehr.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Eine Schenkung im ersten Jahr vor dem Erbfall wird in Zukunft voll in die Berechnung einbezogen, also zu 100 %.; im zweiten Jahr dann nur noch zu 90 %, im dritten Jahr dann nur noch zu 80 %, usw. Damit wird sowohl dem Erben als auch dem Beschenkten mehr Planungssicherheit eingeräumt.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das heißt also sie kann nich mehr ans Haus. Oder wie soll ich das verstehen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wenn die 10 Jahre vorbei sind, besteht kein Zugriff mehr.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Warum schreibt heute noch der gegnerische Anwalt: Wir verweisen auf die Entscheidung des BGH 27.04.1994.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich empfehle Ihnen, einen Fachanwalt für Erbrecht aufzusuchen.

Wenn ein Nießbrauch eingetragen ist, hat der Schenker erbrechtlich nicht vollständig auf sein Vermögen verzichtet.

Das Vermögen wird dann so gewertet, als sei es nicht verschenkt worden.

Daher versucht die Frau auf das Haus zuzugreifen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

In der Schenkung steht auch noch drin: Die Erschienen geben den Wert dieser Verhandlung mit 420000 DM an. des Nießbrauches mit jährlich 36000 DM .

Wie soll ich das verstehen?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hier wurde dem Haus ein bestimmter Wert zugeordnet und dann dem Nießbrauch ebenso.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Werden die 36000 vom Wert abgezogen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja.
raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Es sind ~200.000 Euro Schulden auf d. Haus. Jetzt möchte der Anwalt alle Mieteinnahmen haben . Was ich auch zugeschickt habe. Und ich soll das Haus schätzen lassen. Was ich abgelehnt habe. Wenn sie den Wert des Hauses haben wollen, sollen sie es doch schätzen lassen. Denn ich kann das nicht mehr bezahlen. Am 21.02.2011 wird von denen Klage eingereicht.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die Frau muss den Wert selbst schätzen lassen, wenn sie etwas anderes behauptet,

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