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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2943
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

gibt es in Rechtsmittel gegen den zweiten Versteigerungstermin

Kundenfrage

gibt es in Rechtsmittel gegen den zweiten Versteigerungstermin eine Imoblie.

Bei der förmlichen Zustellung war keine Rechtsmittelbelehrung dabei
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine Beantwortung Ihrer Frage allein auf Grundlage der von Ihnen genannten Fakten kann unter Umständen eine individuelle Beratung unter Einsicht aller Unterlagen nicht ersetzen, um sicherzustellen, dass Sie keine wesentlichen Fakten ev. unbewusst nicht mitgeteilt haben.

Auf Grundlage Ihrer Angaben beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

 

Sie können binnen von 2 Wochen eine einstweilige Einstellung nach § 30a ZVG beantragen.

Die Frist beginnt mit der Zustellung der Verfügung, in welcher der Schuldner auf das Recht zur Stellung des Einstellungsantrages, den Fristbeginn und die Rechtsfolgen eines fruchtlosen Fristablaufs hingewiesen wird.

 

http://www.gesetze-im-internet.de/zvg/__30b.html

 

Wenn Sie also vor dem ersten Versteigerungstermin schon eine solche Belehrung bekommen haben, sieht es schlecht aus diesbzgl.

 

Jederzeit können Sie Vollstreckungsschutz beantragen, wenn mit der Versteigerung eine sittenwidrige Härte verbunden ist oder Gefahr für Leib und Leben besteht. In beiden Fällen muss durch den Schuldner ein entsprechender Nachweis gegenüber dem Versteigerungsgericht erbracht werden. Im Falle der Gefahr von Leib und Leben ist regelmäßig ein ärztliches Attest vorzulegen.

 

http://dejure.org/gesetze/ZPO/765a.html

 

Ich sehe hier allerdings keine Anhaltspunkte für einen Fall des §765a ZPO.

 

Ich hoffe, Ihnen trotz der für Sie nicht postiven Nachrichten geholfen zu haben.


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet.

Umso mehr würde es mich natürlich freuen, wenn Sie die eingezahlte Summe mit „Akzeptieren" freigeben, allein weil Ihnen meine Antwort weitergeholfen hat und nicht nur, weil Sie dazu verpflichtet sind.

 

Gruß