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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Bei mir l uft gerade das Trennungsjah. Ich zahle an meine Exfrau

Kundenfrage

Bei mir läuft gerade das Trennungsjah. Ich zahle an meine Exfrau und das kind Unterhalt. Ich möchte jetzt einen Nebenjob 400€ Basis anfangen.
Frage: hat die Exfrau anspruch auf das nebenbei verdiente Geld?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Ein Anspruch der getrenntlebenden Ehefrau auf Partizipierung an dem Einkommen aus dem Nebenjob ist nicht gegeben. Der Nebenjob stellt eine überobligatorische Erwerbstätigkeit dar und ist nicht eheprägend und von daher auch nicht bei der Ermittlung des Trennungsunterhaltes zu berücksichtigen.

Allenfalls beim Kindesunterhalt könnte das Einkommen Berücksichtigung finden, wobei dieses dann auch um die berufsbedingten Aufwendungen zu bereinigen wäre und nicht zwingend zu einem höheren Kindesunterhalt führen würden.


Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Also die Fachwörter bringen mich durcheinander aber den Sin habe ich, glaube ich, verstanden. Ich kann meiner Frau ruhig sagen dass ich nebenbei arbeite.
Bin ich in dieser Sache Meldeplichtig?
In welchem Fall würde das nebenbei verdiente Geld beim Kindesunterhalt verrechnet?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sind nicht meldepflichtig, was Ihr Einkommen angeht.

Eine Berücksichtigung beim Kindesunterhalt kommt dann in Betracht, wenn Ihr Mehreinkommen zu einer Höherstufung in der Düsseldorfer Tabelle führt.

Von den 400 € können Sie 5 % berufsbedingte Aufwendungen, also 20 € in Abzug bringen. Dann rechnen Sie Ihr bisheriges Einkommen zzgl. 380 € und schauen in die Düsseldorfer Tabelle, ob sich dann ein höherer Kindesunterhalt ergibt.

Aber auch hier trifft Sie keine freiwillige Auskunftspflicht gegenüber der getrenntlebenden Ehefrau.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen