So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26225
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Thema Erbrecht-Pflichtteil Erblasser war verheiratet hat zwei

Kundenfrage

Thema Erbrecht-Pflichtteil
Erblasser war verheiratet hat zwei Kinder. Mit der Ehefrau hat er ein Gemeinschats-Giro- und ein Gemeinschafts-Sparkonto in der Form eines ODER-Kontos.Es besteht ein Ehegattentestament, wo der zuerst sterbende dem Partner alles vermacht. Eine sog. Strafklausel besteht nicht im Testament.Das gesamte Vermögen der Gemeinschaftskonten beträgt sagen wir 5000€.
Wie hoch ist der Pflichtteil für die Kinder? Könne die Beerdigungskosten vom Vermögen abgezogen werden?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Zunächst zu letzten Frage: Die Beerdigungskosten werden nach § 1968 BGB vom Nachlass vorweg abgezogen.

Der Pflichtteilsanspruch beträgt nach § 2303 BGB die Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbanspruches.

Als Erben erster Ordnung erben die beiden Kinder als erben erster Ordnung nach § 1924 BGB die Hälfte des Nachlasses. Das bedeutet der Pflichtteil beträgt für beide Kinder 1/4, für jedes dann 1/8 des Nachlasses.

Soweit vorliegend ein Gemeinschaftskonto mit einem Guthaben von 5.000 EUR vorhanden ist, so beträgt der Nachlass die Hälfte der Kontoguthaben, also 2.500 EUR.

Die beiden Kinder haben daher je einen Anspruch von 312 EUR (1/8).


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke für Ihre schnelle Antwort. Ich möchte das Problem genauer schildern. Mein Schwiegervater ist im März 2009 verstorben. Die Kinder (meine Frau und ihr Bruder)haben sich in dieser Zeit verstritten. (Grund ist ein anderer) Die Witwe (meine Schwiegermutter9 steht auf unserer Seite. Nun wollen die Kinder ihren Pflichtanteil ausgezahlt bekommen. Ich für meine Person möchte dazu ein Schreiben aufsetzen was nicht durch meinen Schwager anzufechten ist. Ihre Antwort hat mir dazu sehr geholfen. Jetzt weiss ich wie die Rechtslage ist.

Mein Anliegen: Könnten Sie mir mit dem Aufsetzen eines solchen Schreibens behilflich sein?

Danke XXXXX XXXXX

Experte:  hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Natürlich und gerne kann ich Ihnen beim Aufsetzen behilflich sein. Sie können mir Ihren Entwurf einfach zukommen lassen.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Her Schiessl,

Welche Rechnung ist richtig?

1. Guthaben aus Gemeinschaftskonten 6000€

Nachlass beträgt die Hälfte 3000€

minus Beerdigungskosten 2600€

Gesamtnachlass 400€

Pflichtteil 1/8 für jedes Kind 50€

oder

2. Guthaben aus Gemeinschaftskonten 6000€

minus Beesrdigungskosten 2600€

macht 3400€

Nachlass die Hälfte 1700€

Pflichtteil 1/8 für jedes Kind 212€

 

Danke für Ihre schnelle Antwort

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ihre erste Rechnung ist korrekt. Bei einem Gemeinschaftskonto steht in der Regel den beiden Kontoinhabern regelmäßig je die Hälfte des Guthabens zu. Aus diesem Grund ist der Nachlass die Hälfte des Kontoguthabens.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz