So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Claudia Schiessl.
Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16847
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Claudia Schiessl ist jetzt online.

Am 26.10.2009 habe ich eine Teilnahmebest tigung f r Gewinnspiele

Kundenfrage

Am 26.10.2009 habe ich eine Teilnahmebestätigung für Gewinnspiele , nach telefonischen Anruf, bekommen.Mit einen Schreiben vom 30.10 2009 bin ich in Widerspruch gegangen.Im Dezember 2009 erfolgte trotzdem eine Abbuchung. Worauf ich eine Rücklastschrift veranlasst habe.Gleichzeitig habe ich nochmals ein Schreiben über die Stonierung und die vorgenommene Rücklastschschrift gesendet, ohne jeglische Antwort. Am 28.08 2010 erhielt ich ein Schreiben von einer Inkasso GmbH ,mit der Aufforderung zu zahlen. Ebenfalls bin ich in Widerspruch gegangen, ohne Rückantwort.Am 12.01.2011 bekam ich wiederum von einer anderen Inkasso Gesellschaft eine Aufforderung zu zahlen. Ebenso bin ich in Widerspruch gegangen. Eine Rückantwort kam, mit der Aufforderung einen Nachweises über den Widerruf zu senden. Leider habe ich die Widersprüche in einfacher Briefform gesendet. Nun habe ich die Frage an Sie , ob ich damit überhaupt eine Möglichkeit habe dieser Forderungen zu entgehen.

Mit freundlichen Gruß

Thomas Grafe
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Sie haben einen sog. Cold Call bekommen.

Dies ist ein ungebetener Werbeanruf, der wettbewerbswidrig und damit verboten ist.

Sie können diesen der Bundesnetzagentur melden [email protected]

Fraglich ist hier bereits, ob überhaupt ein Vertrag zustande gekommen ist.

Das wäre dann der Fall, wenn Ihnen überhaupt bewusst gewesen wäre, dass Sie am Telefon einen Vertrag geschlossen haben.

Nur aus einem geschlossenen Vertrag kann man eine Leistung von Ihnen überhaupt fordern.

Wenn man Sie getäuscht hat und Sie den Vertrag unter normalen Umständen nicht geschlossen hätten, besteht die Möglichkeit, den Vertrag wegen Täuschung anzufechten.

Oft wird auch bei solchen Gewinnspielen bemängelt, dass die Widerrufsbelehrung nicht ordnungsgemäß ist.
Nur mit einer ordnungsgemäßen Widerrufsbelehrung beginnt die Widerrufsfrist überhaupt erst zu laufen.

Der Widerruf muss nach dem Gesetz in Textform gehalten sein.

Es genügt, wenn er rechtzeitig abgesenden wurde.

Sie müssten hier also nur nachweisen, dass Sie den Widerruf rechtzeitig abgesandt haben.

Auf eines sollten Sie jedoch achten:

Oft leiten diese Unternehmen auch Mahnverfahren ein. Gegen einen etwaigen Mahnbescheid müssen Sie rechtzeitig Widerspruch einlegen, da die Forderung sonst bestandskräftig wird.




Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.


Wenn nicht fragen Sie bitte nach.













Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin




Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung


Vielen Dank