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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damenu und Herren, ich arbeite seit 9 Jahren

Kundenfrage

Sehr geehrte Damenu und Herren,
ich arbeite seit 9 Jahren in einem Golfclub. Es gibt bei uns eine Besonderheit uns zwar hat der Club die GmbH ohne die ein Club ja nicht existieren kann aufgekauft.
Es wird aber rein Steuerrechtlich alles noch getrennt. Ich war bis her angestellte der GmbH und habe aber für beide Seiten gearbeitet. Seit Januar werde ich aber ohne vorheriger Absprache mit mir vom Club bezahlt. Es wurde auch nach Hinweis an meinen Chef kein neuer Vertrag aufgesetzt bzw. eine Änderung vorgenommen. Bei dem ich gerne möchte das er zurück datiert wird oder die Jahre zuvor anerkannt werden . Was kann ich jetzt tun? Was passiert wenn kein neuer Vertrag zustande kommt? Des weiteren habe ich nach 9Jahren Anspruch auf mehr Urlaub als die 24 Tage? Und habe Anspruch auf eine Gehaltserhöhung?
Mit fereundlichen Grüßen
Mandy Regulin
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Bei der Übernahme der GmbH, bei der Sie bisher angestellt waren, stellt arbeitsrechtlich einen sogenannten Betriebsübergang i.D. des § 613 a BGB dar.

§ 613 a BGB sichert, dass die Arbeitsverhältnisse beim Betriebsübergang auf den neuen Inhaber mit übergehen.

§ 613 a BGB bewirkt, dass die betroffenen Arbeitnehmer einen neuen Arbeitgeber erhalten, ohne dass sie gefragt werden und gelegentlich, ohne dass sie es überhaupt wissen. Die Rechte und Pflichten des neuen Arbeitgebers bleiben zunächst einmal dieselben wie die des bisherigen Arbeitgebers. Weder der alte Arbeitgeber noch der neue können den Übergang der Arbeitsverhältnisse unmittelbar verhindern. Der Übergang der Arbeitsverhältnisse ist die zwingende rechtliche Konsequenz des Übergangs eines Betriebes oder eines Betriebsteils. § 613 a BGB ist eine zwingende Schutzvorschrift, von der nur zugunsten der Arbeitnehmer abgewichen werden kann.

Der Übergang der Arbeitsverhältnisse auf einen neuen Arbeitgeber bedeutet nicht, dass die Arbeitnehmer einen neuen Arbeitsvertrag erhalten bzw. einen Anspruch darauf haben.

Der Erwerber eines Betriebs oder Betriebsteils - also die übernehmende Gesellschaft (AG, GmbH, usw.) schuldet den übergegangenen ArbeitnehmerInnen alles, was auch der ehemalige Arbeitgeber schuldete.

Hinsichtlich Ihrer weiteren Fragen ist folgendes auszuführen.

Es gelten grundsätzlich alle vertraglichen Vereinabrungen weiter, wie sie bisher bestanden haben.

Einen höheren Urlaubsanspruch haben Sie allerdings nur dann, wenn dies vertraglich vorgesehen war. Gleiches gilt für eine Gehaltserhöhung.

Die Schwierigkeit in Ihrem Fall dürfte darin liegen, dass ein schriftlicher Vertrag nicht existiert und Sie beweispflichtig wären, wenn Sie sich auf bestimmte Sachverhalte berufen wollen.

Die Betriebszugehörigkeit läßt sich ohne Probleme durch die Gehaltsabrechnungen bzw. Sozialversicherungsnachweise führen.

Falls Sie weitere Frage haben können Sie diese gern stellen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen dennoch eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren.


Mit freundlichen Grüßen


Verändert von Tobias Rösemeier am 02.02.2011 um 15:27 Uhr EST
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
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Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
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Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bitte teilen Sie mir mit, welche Gründe einer Akzeptanz entgegenstehen. Falls es technische Probleme geben sollte, würde ich umgehend den Support in Kenntnis setzen.

Vielen Dank !
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

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