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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3521
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Meine Mutter hat 1994 die bertragung eines EFH im Grundbuch

Kundenfrage

Meine Mutter hat 1994 die Übertragung eines EFH im Grundbuch und notariell verfügt mit einer Auflassungsvormerkung ( Niessbrauch) für mich verfügt. Nach ihrem Tod (1998) habe ich vergessen die Auflassungsvormerkung zu löschen. Nachdem ich jetzt das EFH verkaufen will, verweigert meine Schwester als ebenso erbberechtigte Ihre Unterschrift für die Löschung , weil sie für Ihre Unterschrift Geld verlangt. Sie hat ebenso ein andere Haus vor dem Tod unserer Mutter überlassen bekommen, fühlt sich aber jetzt auf einmal dreizehn Jahre nach dem Tod unserer Mutter benachteiligt.

Meine Frage: Welche Möglichkeiten habe ich meine Schwester zur Unterschrift zu bewegen, kann das Amtsgericht ggf. auf ihre Unrerschrift verzichten und kann der neue Käufer dennoch ins Grundbuch eingetragen werden und mit mir zusammen die Löschung der Auflassungsvormerkung erwirken?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:

 

 




Die Auffassung des Notars ist richtig. Ihre Schwester ist zur Abgabe Löschungsbewilligung verpflichtet.

Sollte Ihre Schwester weiter eine ablehnende Haltung einnehmen, müssen Sie leider einen Kollegen mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen und eine Klage auf Abgabe der Löschungsbewilligung erheben.



Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Sie mögen meine Antwort bitte akzeptieren. Dies erfolgt in der Weise, in dem Sie auf den grünen Button „Akzeptieren“ klicken.

RAKRoth und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ja meine beiden Ergänzungsfragen in bezeichner Sache lauten:

 

1) Da meine Schwester im Ausland ( Schweiz) wohnhaft ist, könnte sich die Klage länger hinziehen -wie lange Ihrer Meinung nach ?

2) Da sich meine Schwester bei einer Erbschaft ( 1998) zu Unrecht übergangen fühlt, verlangt sie einen finanziellen Ausgleich von mir. Ich bin dazu nicht bereit und muss sie vermutlich verklagen.

Kann ich Ihr damit drohen, dass meine Anwalts- und Gerichtskosten ihr auferlegt werden, wenn sie die Löschungsvormerkung nicht unterschreibt und

3) Gibt es einen auf Grundbuchentragungen spezialisierten Anwalt, der die Rechtmässigkeit dermassen beurteilt, dass auf die Unterschrift meiner Schwester verzichtet werden kann - insbesondere dann , wenn Sie versucht mich zu erpressen?

Sie ist wegen schwerer Verleuimdung in der Schweiz vorbestraft......

 

Danke für Ihre Mühe......

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

1)
Ein konkretes Zeitfenster lässt sich leider nicht benennen. Sie müssen aber von mehreren Monaten ausgehen.

2)
Sie können Sie darauf hinweisen, dass Sie für den Fall der Nichtabgabe der Willenserklärung mit Weiterungen zu rechnen hat und die hierdurch entstehenden Kosten auch zu tragen hätte.

3)
Hier müssten Sie einen Kollegen beaufragen, der sich schwerpunktmäßig mit Grundstücks- und Immobilienrecht beschäftigt.