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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

ich wurde vom jugendamt aufgefordert, eine selbstanzeige zu

Kundenfrage

ich wurde vom jugendamt aufgefordert, eine selbstanzeige zu machen. vor paar jahren als ich noch verheiratet war, habe ich versehentlich auf dem standesamt und jugendamt das falsche kreuz gesetzt, ich habe statt verheiratet ledig angegeben. wie das passiert ist, weiß ich wirklich nicht mehr, es kontaktierte mich das jugendamt, dem es auch aufgefallen war. was muß ich jetzt machen? was kommt auf mich zu, wenn ich mich anzeigen werde?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sind nicht verpflichtet, eine Selbstanzeige zu erstatten.

Es wäre zunächst zu prüfen, ob überhaupt ein Straftatbestand erfüllt ist, hierzu müssten Sie allerdings weitere Angaben zum Sachverhalt machen,

Ich kann derzeit nur vermuten, dass Sie Leistungen beansprucht haben, wobei jedoch erst jetzt festgestellt worden ist, dass fehlerhafte Angaben zu Grunde lagen. Es könnte insofern eine mögliche Betrugshandlung vorliegen.

Wenn Sie Ihren Sachverhalt ergänzen, kann ich mehr dazu sagen.

Mit freundlichen Grüßen





Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ich habe ein halbes jahr unterhaltsvorschuss (leiblicher papa) bezogen, welches ich sowieso zurückzahlen soll, da ich mit meinem ehemann zusammenlebte.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

in der Tat ist es so, dass ein Bezug von Unterhaltsvorschuss bei Zusammenleben mit dem Ehegatten nicht möglich ist.

Aufgrund Ihrer fehlerhaften Angabe fand ein unberechtigter Bezug statt.

Ein Betrug läge dann vor, wenn Sie die Angaben mutwillig falsch gemacht hätten bzw. Ihnen bewußt war, dass Sie keinen Anspruch wegen des Zusammenlebens gehabt hätten.

Darüber hinaus hat das Jugendamt eine Prüfungspflicht und womöglich selbst feststellen können, dass die Voraussetzungen nicht vorliegen.

Ich würde Ihnen vorschlagen, lediglich ein Versehen einzuräumen und anzubieten, die Beträge so schnell wie möglich zurückzuerstatten.

Es bliebe abzuwarten, ob das Jugendamt überhaupt eine Anzeige erstattet.

Eine Betrug kann nur vorsätzlich begangen werden.


Im schlimmsten Fall droht Ihnen, eine geringfügige Strafe in Form einer Geldstrafe.

Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen



Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

in der Tat ist es so, dass ein Bezug von Unterhaltsvorschuss bei Zusammenleben mit dem Ehegatten nicht möglich ist.

Aufgrund Ihrer fehlerhaften Angabe fand ein unberechtigter Bezug statt.

Ein Betrug läge dann vor, wenn Sie die Angaben mutwillig falsch gemacht hätten bzw. Ihnen bewußt war, dass Sie keinen Anspruch wegen des Zusammenlebens gehabt hätten.

Darüber hinaus hat das Jugendamt eine Prüfungspflicht und womöglich selbst feststellen können, dass die Voraussetzungen nicht vorliegen.

Ich würde Ihnen vorschlagen, lediglich ein Versehen einzuräumen und anzubieten, die Beträge so schnell wie möglich zurückzuerstatten.

Es bliebe abzuwarten, ob das Jugendamt überhaupt eine Anzeige erstattet.

Eine Betrug kann nur vorsätzlich begangen werden.


Im schlimmsten Fall droht Ihnen, eine geringfügige Strafe in Form einer Geldstrafe.

Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

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