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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17058
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Abend, ich habe meinen Pkw (um ca. 1 Uhr nachts!!) in

Kundenfrage

Guten Abend, ich habe meinen Pkw (um ca. 1 Uhr nachts!!) in einem Internetportal zum Verkauf angeboten. Keine zwei Minuten später (ich war nicht mal ausgeloggt!) klingelte das Telefon, ein Käufer (Händler, wie sich herausgestellt hat) aus Hannover, wir verhandelten kurz über den Preis und wir waren uns "einig". Er ließ mir eine Kaufbestätigung via eMail zukommen und verlangte eine kurze Verkaufsbestätigung - ebenfalls via eMail, was ich "völlig überfordert" auch tat. Wurde somit ein wirklich rechtlich "astreiner" KV geschlossen? In den Folge eMails schrieb er mir: "Bitte teilen Sie mir mit, wann das Fahrzeug abgeholt werden kann", obwohl in der "Verkaufsbestätigung" bereits der erste Abholtermin "vereinbart" wurde, den er allerdings nicht eingehalten hat! Ich habe dem Käufer noch zwei Abholtermine genannt, die er wiederum nicht eingehalten hat (per Telefon/Handy und eMail zu dokomentieren/beweisen!) Der Käufer hat mir §§§ geschickt, um mich sicherlich einzuschüchtern, was die "Pflicht" des Verkäufers bezüglich des Erfüllungsgeschäftes angeht, doch Kommunikation ist in den letzten (überhaupt!) Tagen lediglich einseitig - nur meinerseits. Auf schriftliche von mir verlangte Bestätigungen der Abholtermine "reagiert" er nicht. Wie ist hier nun die Rechtslage? Darf ich das Fahrzeug erneut anbieten/verkaufen? Sollte ich den mit ihm vereinbarten KP nicht erzielen - darf ich die (negative) Differenz einklagen? Ist der KV nichtig? Klage meinerseits sinnvoll?

Danke XXXXX XXXXX

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Harms
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ja, auch die Emails wurde ein Kaufvertrag geschlossen. Wirksam ist dieser dann, wenn Kaufgegenstand und Kaufpreis klar waren. Dass es um das Auto ging, war klar. Wenn also auch der Preis klar war, liegt damit schon ein wirksamer Vertrag vor.

Beim Autokauf kann man auch davon ausgehen, dass der Käufer das Fahrzeug abholen muss.

Daher gehen die Ausführungen des Käufers ins Leere. Er muss das Auto bei Ihnen abholen.

Durch Ihre Anmahnungen haben Sie den Käufer schon in Verzug gesetzt.

Sie können jetzt auf Abnahme des Fahrzeugs klagen oder vom Kaufvertrag zurücktreten und Schadensersatz verlangen.

Sie sollten dem Käufer eine letzte Frist von einer Woche zur Abholung setzen. Reagiert er nicht, erklären Sie den Rücktritt.

Dann verkaufen Sie das Fahrzeug erneut und können Ihre Mehrkosten und die Differenz des Kaufpreises als Schadensersatz geltend machen.
raschwerin und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen lieben Dank für die sofortige Antwort:

 

"Sollte" - ist das eine Empfehlung? ich, um einem Rechtsstreit/ einer rechtlichen Auseinandersetzung aus dem Wege zu gehen?

 

Also muss ich (rechtlich) dem Käufer eine letzte Frist setzen oder sind bspw. 3 Abholtermine genug, um vor Gericht "recht" zu bekommen?

 

Ich habe nämlich die Vermutung, dass das ein "sogenannter Händler - ohne reale Anschrift"! ist (Anschrift über GOOGLE MAPS / SATELITE gibt es nicht mal???, ist Brachland! auf jedweilige Kontaktaufnahme meinerseits hat er nicht mal geantwortet! Handy "weg gedrückt oder nicht "ran" gegangen!!!) ein Mensch ist, der nur darauf "spekuliert", dass seine sogenannten Verkäufer das Fahrzeug anderweitig veräußern , weil sie die Geduld verlieren, auf den KP in Bezug auf die Anzahlung eines neuen Fahrzeuges oder gar nur auf das Geld angewiesen sind! und er dann dementsprechend "Schadenersatz" geltend macht!

 

Danke.

 

MfG

 

Claudia Harms

 

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wo bleibt Ihre Antwort???
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie setzen dem Käufer eine letzte Frist um es noch einmal gütlich zu versuchen.