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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5903
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Hallo Wir (72 und 75 Jahre alt )wohnen in unserem, schuldenfreien

Kundenfrage

Hallo
Wir (72 und 75 Jahre alt )wohnen in unserem, schuldenfreien Einfamilienhaus auf dem Land und möchten es an unsere zwei ehelichen Kinder vererben.
Was ist für beide Teile die beste Lösung?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

dies kommt darauf an, ob Sie möchten, dass beide Kinder das "halbe" Haus erhalten, oder ob ein Kind das Haus erhalten und im Gegenzug die Hälfte des Wertes an den anderen auszahlen soll. Dies zuletzt genannte Variante sollte nur dann in Betracht gezogen werden, wenn das Kapital für die Auszahlung vohanden ist.

Ansonsten ist zu empfehlen, sich erst einmal gegenseitig als Alleinerben einzusetzten und zu Schlusserben die beiden Kinder zu gleichen Teilen.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5903
Erfahrung: Mehrjährige Berufserfahrung
S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

in Ergänzung zu der Antwort der Kollegin würde ich Ihnen anraten, testamentarisch eine Vor- und Nachberbschaft zu verfügen. Damit wäre auch vermieden, dass eines der Kinder nach dem Erstversterbenden Pflichtteilsansprüche geltend macht.

Mit freundlichen Grüßen

Verändert von Tobias Rösemeier am 23.01.2011 um 09:26 Uhr EST
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

auch bei der Anordnung der Vor- und Nacherbschaft besteht die Möglichkeit, das Erbe auszuschlagen und Pflichtteilsansprüche geltend zu machen.

Es gäbe als weitere Alternative die Möglichkeit in das gegenseitige Testament eine "Strafklausel" einzufügen, nämlich dahingehend, dass derjenige, der nach dem Ableben des Erstversterbenden Pflichtteilsansprüche geltend macht, auch bei Ableben des Letztversterbenden nur diese erhält.

Auch können Sie das haus bereits zu lebzeiten an die Kinder übertragen und sich ein unentgeltliches lebenslanges Wohnrecht eintragen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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