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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5102
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
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S. Grass ist jetzt online.

meine mutter hat mir im mai 2002 ihre grundst cke (landfl chen)

Kundenfrage

meine mutter hat mir im mai 2002 ihre grundstücke (landflächen) überschrieben und ist am 15.01.2o11 verstorben und hat kein testament hinterlassen was können meine 6 geschwister von mir verlangen
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Frahesteller,

die Kinder Ihrer Mutter, also Sie und Ihre Geschwister werden zu gleichen teilen Erben.

Ihre Geschwister können einen Ausgleichsanspruch bezüglich der geschenkten Grundstücke haben. gem. § 2057 BGB ist jeder Miterbe verpflichtet, den übrigen Erben auf Verlangen Auskunft über die Zuwendungen zu erteilen.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

teilen Sie bitte mit, was einer Akzeptierung der Antwort entgegen steht. Gemäß den Nutzungsbedingungen ist eine kostenlose Rechtsberatung weder vorgesehen noch zulässig. Im Übrigen entspricht es dem Gebot der Fairness.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
weil das erbgesetz am 1.1.2010 sich geändert hat gehe ich davon aus das meine geschwister nur noch einen anspruch von 20 prozent haben durch anzahl der geschwister
wie weit stimmt meine vemutung
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

In der Tat besteht ein sogenannter Pflichtteilsergänzungsanspruch der Erben.

Danach können Schenkungen des Erblassers zu einem Anspruch auf Ergänzung des Pflichtteils gegen den Erben oder den Beschenkten führen.

Durch diesen Anspruch wird der Pflichtteilsberechtigte so gestellt, als ob die Schenkung nicht erfolgt ist und damit das Vermögen des Erblassers durch die Schenkung nicht verringert worden wäre. Die Schenkung wurde nach der alten Rechtslage in voller Höhe berücksichtigt. Hier galt bis dato die sogenannte 10-Jahres-Frist. Sind also seit der Schenkung mindestens 10 Jahre verstrichen, bleibt die Schenkung unberücksichtigt.

Die Reform des Erbrechts sah nun mit ihren Änderungen vor, dass die Schenkung für die Berechnung des Ergänzungsanspruchs prozentual der Zeit, die sie zurückliegt, immer weniger Berücksichtigung findet.

Eine Schenkung im ersten Jahr vor dem Erbfall wird in Zukunft voll in die Berechnung einbezogen, also zu 100 %.; im zweiten Jahr dann nur noch zu 90 %, im dritten Jahr dann nur noch zu 80 %, usw. Damit wird sowohl dem Erben als auch dem Beschenkten mehr Planungssicherheit eingeräumt.

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Reform im Erbrecht sieht vor, dass eine Schenkung für die Berechnung des Ergänzungsanspruchs immer weniger Berücksichtigung findet, je länger sie zeitlich zurückliegt.

Die von Ihnen angesprochene Schenkung liegt nunmehr 8 Jahre und einige Monate zurück, so dass eine Anrechnung nur noch in Höhe von maximal 2/10 erfolgen wird.


Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5102
Erfahrung: Mehrjährige Berufserfahrung
S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

In der Tat besteht ein sogenannter Pflichtteilsergänzungsanspruch der Erben.

Danach können Schenkungen des Erblassers zu einem Anspruch auf Ergänzung des Pflichtteils gegen den Erben oder den Beschenkten führen.

Durch diesen Anspruch wird der Pflichtteilsberechtigte so gestellt, als ob die Schenkung nicht erfolgt ist und damit das Vermögen des Erblassers durch die Schenkung nicht verringert worden wäre. Die Schenkung wurde nach der alten Rechtslage in voller Höhe berücksichtigt. Hier galt bis dato die sogenannte 10-Jahres-Frist. Sind also seit der Schenkung mindestens 10 Jahre verstrichen, bleibt die Schenkung unberücksichtigt.

Die Reform des Erbrechts sah nun mit ihren Änderungen vor, dass die Schenkung für die Berechnung des Ergänzungsanspruchs prozentual der Zeit, die sie zurückliegt, immer weniger Berücksichtigung findet.

Eine Schenkung im ersten Jahr vor dem Erbfall wird in Zukunft voll in die Berechnung einbezogen, also zu 100 %.; im zweiten Jahr dann nur noch zu 90 %, im dritten Jahr dann nur noch zu 80 %, usw. Damit wird sowohl dem Erben als auch dem Beschenkten mehr Planungssicherheit eingeräumt..

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Reform im Erbrecht sieht vor, dass eine Schenkung für die Berechnung des Ergänzungsanspruchs immer weniger Berücksichtigung findet, je länger sie zeitlich zurückliegt.

Die von Ihnen angesprochene Schenkung liegt nunmehr 8 Jahre und einige Monate zurück, so dass eine Anrechnung nur noch in Höhe von maximal 2/10 erfolgen wird.


Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten:

Unvollständige Antwort. weil das erbgesetz am 1.1.2010 sich geändert hat gehe ich davon aus das meine geschwister nur noch einen anspruch von 20 prozent haben durch anzahl der geschwister wie weit stimmt meine vemutung

Erneut gepostet:

In der Tat besteht ein sogenannter Pflichtteilsergänzungsanspruch der Erben.

Danach können Schenkungen des Erblassers zu einem Anspruch auf Ergänzung des Pflichtteils gegen den Erben oder den Beschenkten führen.

Durch diesen Anspruch wird der Pflichtteilsberechtigte so gestellt, als ob die Schenkung nicht erfolgt ist und damit das Vermögen des Erblassers durch die Schenkung nicht verringert worden wäre. Die Schenkung wurde nach der alten Rechtslage in voller Höhe berücksichtigt. Hier galt bis dato die sogenannte 10-Jahres-Frist. Sind also seit der Schenkung mindestens 10 Jahre verstrichen, bleibt die Schenkung unberücksichtigt.

Die Reform des Erbrechts sah nun mit ihren Änderungen vor, dass die Schenkung für die Berechnung des Ergänzungsanspruchs prozentual der Zeit, die sie zurückliegt, immer weniger Berücksichtigung findet.


Eine Schenkung im ersten Jahr vor dem Erbfall wird in Zukunft voll in die Berechnung einbezogen, also zu 100 %.; im zweiten Jahr dann nur noch zu 90 %, im dritten Jahr dann nur noch zu 80 %, usw. Damit wird sowohl dem Erben als auch dem Beschenkten mehr Planungssicherheit eingeräumt.

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Antwort des Kollegen ist dem Grunde nach zutreffend, allerdings werden keine konkreten Zahlen genannt und war insoweit ebenfalls unvollständig. Vergessen zu erwähnen wurde, dass die Schenkung nur noch mit 2/10 Anrechnung findet.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Fragesteller hat entschieden, dass er die Antwort des ersten Experten nicht akzeptieren wollte. Vielleicht sollte der Experte dies auch akzeptieren ...

Möge der werte Fragesteller daher selbst entscheiden, wessen Antwort er bezahlen will.

Schönen Sonntag noch an alle.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.


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