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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26586
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Es giebt aus 9/1999 eine Celway nun Mobielcom Handyrechnung

Kundenfrage

Es giebt aus 9/1999 eine Celway nun Mobielcom Handyrechnung nicht von mir sondern von meinem damaligen Ehemann. Ein Titel gegen mich wurde 2003 erwirkt. Ich streite seit dem und wehre mich 1000 Euro zu zahlen möchte eine Anzeige erstatten habe die Anwaltskanzlei gebeten mir Rechnungen und Einzelverbindungsnachweise zwecks Anzeige wegen Betrug zu überlassen. Die Aussage von Ihnen lautet es giebt keine Unterlagen ausser den Titel gegen mich. Kann es sein das es keinerlei Beweise mehr giebt muss man Geschäftsunterlagen im Falle einer Forderung nicht 10 Jahre oder bis Beendigung der Sache aufbewahren?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die Handyfirma ist nicht verpflichtet Ihre Vertragsunterlagen bis zur Beendigung der Sache aufzubewahren. Es reicht einzig und allein der Titel, Die Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren, ergibt sich aus § 257 HGB und beträgt 10 Jahre. Von der Aufbewahrungsfrist sind die Handyrechnungen in Ihrem Fall betroffen. Soweit eine Handyrechnung aus 9/99 bei Ihnen im Streit steht, ist diese Aufbewahrungsfrist jedoch abgelaufen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

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Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt