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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Ich h tte eine Frage zum Arbeitsrecht. Ich w rde gern ganz

Kundenfrage

Ich hätte eine Frage zum Arbeitsrecht. Ich würde gern ganz kurz die Situation schildern. Ich arbeite in einer Erziehungsstelle mit zwei kleinen Kinder, die vom Jugendamt untergebracht wurden. Ich bin Erzieherin und einem Träger unterstellt. Nun möchte ich die Kleinen als Pflegekinder aufnehmen, aber könnte dann kein Schichtsystem arbeiten, da ich alleinerziehend wäre. Muss der Arbeitsgeber mir eine Arbeit anbieten, damit ich die Versorgung der Kinder realisieren kann, oder kann er mich kündigen ohne Begründung? Ich bin seit 25 Jahren in der Heimbetreuung. Wie sieht es mit der Abfindung aus? Ich weiss, dass der Träger bei drei Kolleginnen eine Abfindung gezahlt hat, aber diejenigen voher Abmahnungen bekommen haben. Es gibt, zwecks der Abfindung, keine schriftliche Notiz. Jetzt noch eine kleine Frage. Wenn der Träger mir eine Arbeit ohne Schichten anbietet und der Arbeitsplatz zwei Stunden Fahrtweg beträgt, hätte ich die Möglichkeit, diesen Arbeitsplatz zu verneinen? Ich würde mich auf eine Antwort freuen. da ich am 25.1. ein Gesprächstermin im Jugendamt habe, wo geklärt werden soll, ob ich Pflegekinder aufnehmen kann. Mit freundlichem Gruß I. Grasnick
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







1.Muss der Arbeitsgeber mir eine Arbeit anbieten, damit ich die Versorgung der Kinder realisieren kann, oder kann er mich kündigen ohne Begründung?

Nach der neueren arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung muss der Arbeitgeber sofern es für ihn möglich ist auch auf die familiären Belange des Arbeitnehmers Rücksicht nehmen.

Dieses bezieht sich insbesondere auf die Arbeitszeit.

Diese Anpassung an die familiären Belange darf der Arbeitgeber nur dann verweigern, wenn ihm dieses aus dringenden betrieblichen Gründen nicht möglich ist. Die Beweislast hierfür trägt aber der Arbeitgeber.

Grundsätzlich kann der Arbeitgeber immer eine ordentliche Kündigung unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist aussprechen.

Sofern in ihrem Betrieb aber mindestens 20 Arbeitnehmer beschäftigt sind und somit das Kündigungsschutzgesetz anwendbar ist,muss der Arbeitgeber bei der ordentlichen Kündigung zunächst eine so genannte Sozialauswahl durchführen.

Er darf also nicht nach Belieben kündigen, sondern darf nach Durchführung der Sozialauswahl den Arbeitnehmer kündigen, der sozial am wenigsten schutzbedürftig ist.

Die soziale Schutzbedürftigkeit wiederum richtet sich unter anderem nach dem Alter und der familiären Situation.

Der Arbeitgeber darf sie aber nicht deshalb ordentlich kündigen, weil sie den Wunsch nach einer Veränderung der Arbeitstätigkeit gestellt haben. Dieses würde gegen das so genannte Maßregelungsverbot verstoßen und eine entsprechende Kündigung wäre gemäß Paragraph 242 BGB grundsätzlich unwirksam.

2. Ich bin seit 25 Jahren in der Heimbetreuung. Wie sieht es mit der Abfindung aus? Ich weiss, dass der Träger bei drei Kolleginnen eine Abfindung gezahlt hat, aber diejenigen voher Abmahnungen bekommen haben. Es gibt, zwecks der Abfindung, keine schriftliche Notiz.

Ein Rechtsanspruch auf einer Abfindung besteht grundsätzlich nicht (dieses geht nur nach bestimmten Konstellationen nach dem Kündigungsschutzgesetz, die ich ihrer Schilderung aber nicht entnehmen kann.

Sofern es also keine schriftliche Vereinbarung zwischen ihnen und ihrem Arbeitgeber gibt haben sie leider keinen Anspruch auf eine Abfindung. Selbstverständlich können Sie versuchen eine solche aber auszuhandeln.


3.Jetzt noch eine kleine Frage. Wenn der Träger mir eine Arbeit ohne Schichten anbietet und der Arbeitsplatz zwei Stunden Fahrtweg beträgt, hätte ich die Möglichkeit, diesen Arbeitsplatz zu verneinen?


Dieses dürften sie grundsätzlich nur dann, wenn es mit ihrer familiären Situation überhaupt nicht in Einklang zu bringen wäre,keine zwingenden betrieblichen Gründe für eine solche Umstrukturierung ihrer Arbeitstätigkeit vorliegen und der Arbeitsvertrag dieses dem Arbeitgeber auch nicht ermöglicht.









Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag



 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244



Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Grasnick,

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Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

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Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

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