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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16550
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe da mal Anliegen..ich

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe da mal Anliegen..ich habe mich vor kurzen von meinem Partner getrennt. Wir haben eine gemeinsame Tochter ( 2 1/2) jahre alt. Haben das gemeinsame Sorgerecht. Nun möchte er gerne das die Kleine 1 Woche bei ihm wohnt und eine Woche bei mir wohnt. Ich denke einfach, das das nicht im Sinne der kleinen ist, da sie ein festes zu Hause haben sollte. Ib wie weit, ist es gesetzlich und rechtlich geregelt?Er möchte auch auf Grund dessen kein Unterhalt zahlen... Kommt mein Ex damit durch???
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Die Möglichkeit, dass das Kind abwechselnd bei beiden Eltenteilen wohnt ist gegeben, wird aber, was das Wohl des Kindes anbelangt , kontrovers diskutiert.

Es ist den Eltern überlassen, wie sie die Aufteilung der Betreuung des Kindes regeln.

Es ist aber zu bedenken, dass dies zwar manchen Kindern gut tut, manche Kinder aber auch dadurch belastet und überfordert werden, weil sie nicht wissen, wo sie letztendlich zuhause sind und sie daher auch nicht richtig zur Ruhe kommen.

Dieser Schritt will daher sorgfältig überlegt werden.

Was den Unterhalt betrifft, so ist es theoretisch richtig, dass bei exakt 50 % Aufteilung der Betreuung kein Unterhalt wechselseitig anfallen würde.

Es ist aber zu bedenken, dass dies nur rein theoretisch ist, da ein Elternteil, meistens die Mütter, immer mehr für das Kind tut, als der andere.

Derjenige, bei dem der Schwerpunkt der Betreuung ist, hat dann das Recht, den Kindesunterhalt zu fordern und sei es auch nur, dass er mit dem Kind öfter zum Arzt geht, öfter seine Wäsche wäscht etc.

Ihr Ex dürfte hier also seine Schwierigkeiten haben.



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Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.













Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn Ihre Frage beantwortet ist darf ich um Akzeptierung bitten

Vielen Dank

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