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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16445
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo Sehr geehrte Rechtsanw lte, ich habe einen Festvertrag

Kundenfrage

Hallo Sehr geehrte Rechtsanwälte,
ich habe einen Festvertrag zum 01.04.11 bei einem großen Luftfahrtunternehmen
angeboten bekommen und heute den Vertrag unterschrieben.
Bei diesem Unternehmen bin ich seit 6 Jahren als Leiharbeiter angestellt.
Ich wollte jetzt auf einen Aufhebungsvertrag plädieren, aber meine jetziger
Arbeitgeber sagt ich hätte eine vertragliche Kündigungsfrist von 2 Monaten
und Aufhebenungsverträge machen Sie nicht mehr.
Ich meine das Allgemeinrecht mehr wert ist als die angegebene Frist im
Vertrag. Kann ich fristgerecht zum 15. Februar oder ende Februar kündigen?
Vielen Dank XXXXX XXXXX!
MFG
Björn
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Wenn Sie bei Ihrem jetzigen Arbeitgeber eine vertragliche Kündigungsfrist von zwei Monaten haben und bei Ihrem neuen Arbeitgeber erst am 01.04. zu arbeiten anfangen, brauchen Sie keinen Aufhebungsvertrag, sondern können fristgerecht kündigen.

Ich würde Ihnen empfehlen, die eigenhändig unterschriebene Kündigung sobald als möglich zu schreiben, den Kündigungstermin auf den 31.03. zu datieren und das Schreiben Ihrem Arbeitgeber zukommen zu lassen.

Die Kündigung bedarf der Schriftform, § 623 BGB und Sie müssen den Zugang beim Arbeitgeber beweisen.

Auch ein Arbeitnehmer muss grundsätzlich die Kündigungsfrist einhalten, die im Arbeitsvertrag vereinbart ist.

Wenn er ohne Einhaltung einer Frist kündigen möchte, braucht er dazu einen wichtigen Grund, der ZB in Krankheit liegt.

Ein neuer Job ist kein wichtiger Grund, es sei denn , dieser stellt die Chance des Lebens dar.

Leider gibt es kein Allgemeinrecht,das hier mehr wert ist, als der Vertrag, da im deutschen Recht der Grundsatz gilt, dass Verträge eingehalten werden müssen.




Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

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Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung und eine rasche Akzeptierung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.


Wenn Sie noch Fragen haben beantworte ich diese gerne.














Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht




Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank

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