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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin auf Ihre sehr interessante

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin auf Ihre sehr interessante Internetseite ausmerksam geworden. Nun habe ich eine Frage an Sie.

Zunächst möchte ich darauf hinweisen dass ich eine Rechtsschutzversicherung für lle Lebenslagen habe und wenn Sie mir helfen können ich Sie gerne beauftragen möchte.

Es ist so, dass wir unsere Wohnung lange vor meiner INsolvenz gekündigt haben und ein neues Objekt gefunden haben. Wie sieht das bei unserer Insolvenz aus? Das Verfahren meines Ehemannes läuft seit Dezember 2009, meins November 2010. Es ist mir klar dass der Verwalter einen Anpsruch auf den alten Mietvertrag hat. Aber was ist mit dem neuen Vertrag? Wenn es einen neuen Vertrag gibt, hat er dazu ein Recht diesen zu bekommen und den neuen Vermieter anzuschreiben? Es kann doch nicht sein das ein Insolvenzverwalter während des ganzen Verfahren ein REcht darauf hat jeden Vertrag zu sehen so lange dadurch keine neuen Verbindlichkeiten entstehen.

Sollte das doch der Fall sein, wi ekann ich das umgehen?Weil sonst können wir uns gleich das nächste Objekt suchen.

Über eine kurze vorab email dazu würde ich mich sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen

D. Fink
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Da gem. § 80 InsO die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis auf den Insolvenzverwalter übergeht, hat dieser auch einen Anspruch , die Verträge einzusehen.

 

Eine Umgehungsmöglichkeit gibt es leider nicht, da der Insolvenzverwalter nach dem Gesetz nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht hierzu hat. Er muss nämlich überprüfen (können), ob hier unangemessene Verpflichtungen eingegangen werden (also z.B. eine zu teure Wohnung angemeitet wurde).









Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagmorgen!

 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244



Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Newerle,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Wie sieht es in diesem Fall aus wenn es sich bei der neuen Wohnung um eine Dienstwohnung meines Mannes handelt und es hierzu keinen Mietvertrag gibt. Un es werden ja auch mündliche Verträge geschlossen. Noch haben wir nicht unterschrieben.

Und was genau bedeutet unangemessenen Verplichtungen eingehen?

Mit freundlichen Grüßen
D.Fink
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Auch bei der neuen Wohnung würde es sich so verhalten. Voraussetzung wäre natürlich, dass nachweisbar ein Mietvertrag abgeschlossen worden ist.

Zwar ist auch ein mündlicher Mietvertrag oder entsprechender Vorvertrag grundsätzlich wirksam, jedoch müsste der Vermieter beweisen können, dass eine solche mündliche Abrede zwischen ihnen überhaupt besteht.

Mit unangemessener Verpflichtung meinte ich,dass der Insolvenzverwalter leider ein Auge auf die Höhe der Miete haben darf. Sollte also eine zu teure Wohnung angemietet werden, kann der Insolvenzverwalter hier grundsätzlich einschreiten.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244

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