So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an S. Grass.
S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6462
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
S. Grass ist jetzt online.

Im M rz 2008 wurden an meinem Neubau Fenster eingebaut. Einige

Kundenfrage

Im März 2008 wurden an meinem Neubau Fenster eingebaut. Einige Mängel wurden von mir umgehend reklamiert. Auch im Bauabnahmeprotokoll wurden Mängel notiert und vom Monteur sowie meiner Person unterzeichnet (ich erhielt den Durchschlag davon).
Ich bezahlte im März 2008 von 16.300 Euro nur 14.000 Euro mit dem Verweis, dass der Rest nach Abstellen der Mängel überwiesen wird.
Mehrfahch mahnte ich die Erledigung der Mängel (sämtlicher Schriftverkehr wurde gefaxt und mit Versandbestätigung abgelegt) bis zum Juli 2008 an. Es wurde in keiner Weise mit mir Kontakt aufgenommen. Im Juli 2008 teilte ich per Fax mit, dass bei ausbleibender Reaktion ich den vorher per Auftragsbestätigung vereinbarten Preis von 16.300 Euro um 2.300 Euro auf die schon bezahlten 14.000 Euro mindern werde.
Bis Oktober 2010 (!) erhielt ich keine Antwort. Im Oktober 2010 bat mich das Unternehmen um eine Begehung der Immobilie um über die ausstehenden Mängel eine Lösung zu vereinbaren. Meine Frage: Muß ich auf diesen Versuch der Nachbesserung eingehen oder ist die Preisminderung gültig und rechtskräftig?
P.S.: Nachdem ich mir mit der Beantwortung der Frage Zeit gelassen habe, wurde mir eine Frist bis zum 31.01.2011 gesetzt, sollte ich bis dahin kein Termin vereinbaren, werde man den ausstehenden Betrag von 2.300 Euro per Mahnbescheid einfordern.
Danke XXXXX XXXXX Bemühen,
mit abendlichem Gruß,
Walter Matthies
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Metthies,

das Gewährleistungerecht geht vom Grundsatz "Vorrang der Nacherfüllung" aus, so dass der Unternehmer grundsätzlich das Recht hat, das Werk nachzubessern.

Wenn Sie den Hersteller eine Frist zur Nacherfüllung gesetzt haben und der Unternehmer die Nacherfüllung innerhab der gesetzen Frist nicht erbracht hat, kann die Nacherfüllung abgelehnt und Minderung verlangt werden.


Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

teilen Sie bitte mit, was einer Akzeptierung der Antwort entgegen steht. Gemäß den Nutzungsbedingungen ist eine kostenlose Rechtsberatung weder vorgesehen noch zulässig. Im Übrigen entspricht es dem Gebot der Fairness.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass