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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Guten Abend, ich habe eine dringende Frage. Im M rz 2010 hat

Kundenfrage

Guten Abend,
ich habe eine dringende Frage. Im März 2010 hat mein damaliger Lebengefährte ein nicht fahrtüchtiges Auto gekauft. Um es vom ADAC kostenfrei zu unser Wohnung überführen zu können, habe ich mir Kurzzeitkennzeichen besorgt. Die Versicherungsdoppelkarte für die Kurzzeitkennzeichen habe ich von der Cosmos Direkt. Innerhalb dieser 5 Tage musste mein Lebensgefährte feststellen, das er das Auto doch nicht reparieren kann und wir es aus diesen Grund nicht zulassen können. Die Versicherung hat uns einen Jahresvertrag geschickt, vorauf ich sie angerufen habe und Ihnen die Sachlage geschildert habe. Das der Wagen auf Grund technischer Mangel nicht zugelassen werden kann. Sie möchten mir doch bitte eine Rechnung für die Kurzzeitkennzeichen schicken. Voraufhin sie mir noch einen Jahresvertrag zuschickten. Ich habe keinen Vertrag unterschrieben und zugesendet. Ich bat anschließend nochmals telefonisch um eine Rechnung für die Kurzzeitkenntzeichen. Welche ich aber nie erhalten habe. Jetzt hat mir die Cosmos Direkt eine Klage zuschickt mit einer Forderung über 507,31 Euro. Sie möchte für 6 Wochen Versichrungsschutz, für ein Auto was nie angemeldet war. Worüber es auch keinen Unterschriebenden Vertrag gibt.
Wie kann ich mich jetzt gegen diese Klage wehren?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Bei der Sachlage haben sie gute Chancen sich gegen die Klage zu verteidigen.

 

Es ist nämlich nicht so, dass sie beweisen müssen, dass sie keinen Jahresvertrag geschlossen haben, sondern die Gegenseite muss beweisen, dass sie einen Jahresvertrag abgeschlossen haben.

 

Dieses wird nach ihrer Schilderung nicht funktionieren, so dass die Klage abzuweisen wäre.

 

Um diese Frage abschließend beurteilen zu können müsste der gesamte Vorgang bekannt sein, insbesondere der Schriftverkehr mit der Versicherung geprüft werden.

 

Vielleicht befindet sich ja im klein Gedruckten, also in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Versicherung eine Regelung,auf die sich hier die Versicherung beruft und nach der ein Jahresvertrag zu Stande gekommen ist.

 

Selbst wenn eine solche Regelung vorhanden sein würde,wäre hier höchst fraglich, ob diese überhaupt wirksam ist. Ihrer Schilderung nach haben sie hiervon nämlich keine Kenntnis erhalten, so dass es sich um eine so genannte versteckte Klausel handeln könnte, die unwirksam ist.

 

Dieses müsste eventuell abschließen bei einem Kollegen vor Ort geprüft werden.

 

Ich würde ihnen aufgrund des Umstandes, dass bereits Klage eingereichtes, dringend empfehlen, einen Kollegen vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen ist und der Abwehr der Klage zu beauftragen.

 

Sofern sie sich gegen die Klage verteidigen möchten, wovon ich nach ihrer Schilderung ausgehe, müssten sie innerhalb von 14 Tagen Zustellung der Klage gegenüber dem Gericht anzeigen, dass sie sich gegen die Klage verteidigen möchten.


Innerhalb weiterer 14 Tage müsste die Klageerwiderung dann von ihnen begründet werden.









Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag und einen guten Wochenstart!



 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244



Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Bei der Sachlage haben sie gute Chancen sich gegen die Klage zu verteidigen.

 

Es ist nämlich nicht so, dass sie beweisen müssen, dass sie keinen Jahresvertrag geschlossen haben, sondern die Gegenseite muss beweisen, dass sie einen Jahresvertrag abgeschlossen haben.

 

Dieses wird nach ihrer Schilderung nicht funktionieren, so dass die Klage abzuweisen wäre.

 

Um diese Frage abschließend beurteilen zu können müsste der gesamte Vorgang bekannt sein, insbesondere der Schriftverkehr mit der Versicherung geprüft werden.

 

Vielleicht befindet sich ja im klein Gedruckten, also in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Versicherung eine Regelung,auf die sich hier die Versicherung beruft und nach der ein Jahresvertrag zu Stande gekommen ist.

 

Selbst wenn eine solche Regelung vorhanden sein würde,wäre hier höchst fraglich, ob diese überhaupt wirksam ist. Ihrer Schilderung nach haben sie hiervon nämlich keine Kenntnis erhalten, so dass es sich um eine so genannte versteckte Klausel handeln könnte, die unwirksam ist.

 

Dieses müsste eventuell abschließen bei einem Kollegen vor Ort geprüft werden.

 

Ich würde ihnen aufgrund des Umstandes, dass bereits Klage eingereichtes, dringend empfehlen, einen Kollegen vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen ist und der Abwehr der Klage zu beauftragen.

 

Sofern sie sich gegen die Klage verteidigen möchten, wovon ich nach ihrer Schilderung ausgehe, müssten sie innerhalb von 14 Tagen Zustellung der Klage gegenüber dem Gericht anzeigen, dass sie sich gegen die Klage verteidigen möchten.


Innerhalb weiterer 14 Tage müsste die Klageerwiderung dann von ihnen begründet werden.









Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag und einen guten Wochenstart!



 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244



Danjel Newerla und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wie gehe ich bei einer Klageabweisung vor? Ich bin ja bereit für die Kurzzeitkennzeichen zu bezahlen, aber nicht für ein Vertrag der nie zu stande gekommen ist.
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Wie bereits ausgeführt sollten Sie sich am besten durch einen Kollegen vor Ort vertreten lassen..

Die Klageabweisung als solches ist eigentlich relativ einfach. Hierzu muss das Gericht unter Nennung des Zeichens angeschrieben werden und beantragt werden die Klage abzuweisen. Gleichzeitig muss auch unbedingt die Verteidigungsbereitschaft angezeigt werden.

Eine Formulierung könnte in etwa wie folgt lauten:

Hiermit zeige ich an, dass ich mich gegen die Klage verteidigen möchte und beantrage zudem die Klage abzuweisen.

Wie bereits gesagt sollten Sie sich hier aber einem Kollegen anvertrauen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244

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