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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 859
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

habe letztes Jahr meinen Hengst verkauft habe ihn leider m ndlich

Kundenfrage

habe letztes Jahr meinen Hengst verkauft habe ihn leider mündlich verkauft im Beisein neutraler Personen.. Habe ihn für 200 Euro verkauft damit er es gut hat, darf nicht weiterverkauft werden und darf nicht zum Schlachthof. Ich habe den Hengst besucht und die Hände überm Kopf zusammen geschlagen. Er steht in absolut verwahrlosten Verhältnissen und ist total abgemagert. Habe ich noch irgendwelche Rechte durch den mündlichen Vertrag.. ? Es war eine neutrale Person vom Tierschutz dabei die den mündlichen Vertrag so bestätigen kann.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

Gern beantworte ich ihre Frage wie folgt:

 

Sie können den Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten, wenn der Käufer Ihnen beim Abschluss des Vertrages versprochen haben sollte, das Tier artgerecht zu halten. Die Frist zur Anfechtung des Kaufvertrages beginnt bei einer arglistigen Täuschung mit Kenntniserlangung über die Täuschung durch Sie zu laufen und beträgt ab diesem Zeitpunkt ein Jahr.

 

Mit Anfechtung des Kaufvertrages wird dieser von Anfang an unwirksam und die empfangenen Leistungen sind gegenseitig zurückzugewähren, d.h. Sie erhalten den Hengst gegen Rückerstattung des Kaufpreises, zurück.

 

Sofern keine arglistige Täuschung vorliegt, können Sie den Kaufvertrag nicht anfechten und dieser ist wirksam.

 

Weiter sollten Sie unabhängig davon dann, wenn der Hengst durch eine nicht artgerechte Haltung, insbesondere durch eine mangelhafte Ernährung leidet und Schaden zugefügt wird, gegen den Halter Strafanzeige bei der Polizei unter den Voraussetzungen des § 17 TierschutzG stellen. Dieser lautet wie folgt:

 

§ 17 [Strafvorschrift] Mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1.ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder
2.einem Wirbeltier
a)aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder
b)länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden
zufügt.

 

Sollte die nicht argerechte Haltung den Tatbestand des § 17 Tierschutzgesetz nicht erfüllen, wird die Sache von der Amtsanwaltschaft an das Ordnungsamt und dort an das zuständige Sachreferat jedenfalls wegen Verstoßes gegen § 18 Abs.1 Nr.1TierschutzG, abgegeben. Diese Vorschrift lautet wie folgt:

 

18 [Ordnungswidrigkeiten] (1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

1.einem Wirbeltier, das er hält, betreut oder zu betreuen hat, ohne vernünftigen Grund erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügt,
2.einer vollziehbaren Anordnung nach § 8 a Abs. 5, § 11 Abs. 3 Satz 2 oder § 16 a Satz 2 Nr. 1, 3 oder 4 zuwiderhandelt,
3.einer
a)nach § 2 a oder
b)nach den §§ 4 b, 5 Abs. 4, § 6 Abs. 4, § 11 a Abs. 3 Satz 1, § 11 b Abs. 5 Nr. 2, § 12 Abs. 2, § 13 Abs. 2 oder 3, §§ 13 a, 14 Abs. 2, § 16 Abs. 5 Satz 1 oder 16 c
erlassenen Rechtsverordnung zuwiderhandelt, soweit sie für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist,
4.einem Verbot nach § 3 zuwiderhandelt,
5.entgegen § 4 Abs. 1 ein Wirbeltier tötet,
6.entgegen § 4 a Abs. 1 ein warmblütiges Tier schlachtet,
7.entgegen § 5 Abs. 1 Satz 1 einen Eingriff ohne Betäubung vornimmt oder, ohne Tierarzt zu sein, entgegen § 5 Abs. 1 Satz 2 eine Betäubung vornimmt,
8.einem Verbot nach § 6 Abs. 1 Satz 1 zuwiderhandelt oder entgegen § 6 Abs. 1 Satz 3 einen Eingriff vornimmt,
9.entgegen § 6 Abs. 1 Satz 5 in Verb. mit § 9 Abs. 3 Satz 1 nicht für die Einhaltung der Vorschriften des § 9 Abs. 1 Satz 1 oder 3 oder Abs. 2 Nr. 4 oder 8 sorgt,
9a.entgegen § 6 Abs. 1 Satz 6, 7, 8 oder 9 einen Eingriff nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig anzeigt,
10.entgegen § 6 Abs. 2 elastische Ringe verwendet,
11.entgegen § 7 Abs. 4 oder 5 Satz 1 Tierversuche durchführt,
12.Versuche an Wirbeltieren ohne die nach § 8 Abs. 1 erforderliche Genehmigung durchführt,
13.entgegen § 8 Abs. 4 Satz 2 eine Änderung nicht oder nicht rechtzeitig anzeigt,
14.entgegen § 8 a Abs. 1, 2 oder 4 ein Vorhaben oder eine Änderung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig anzeigt,
15.entgegen § 8 a Abs. 3 Satz 2 die Zahl der Versuchsvorhaben oder die Art oder die Zahl der verwendeten Tiere nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig angibt,
16.entgegen § 8 b Abs. 1 Satz 1, auch in Verb. mit § 4 Abs. 3, keinen Tierschutzbeauftragten bestellt,
17.entgegen § 9 Abs. 3 Satz 1 nicht für die Einhaltung der Vorschriften des § 9 Abs. 1 oder 2 oder entgegen § 9 Abs. 3 Satz 2 nicht für die Erfüllung einer vollziehbaren Auflage sorgt,
18.entgegen § 9 a Aufzeichnungen nicht, nicht richtig oder nicht vollständig macht, nicht unterzeichnet, nicht aufbewahrt oder nicht vorlegt,
19.entgegen § 10 Abs. 3 nicht für die Einhaltung der Vorschriften des § 10 Abs. 1 oder 2 sorgt,
20.eine Tätigkeit ohne die nach § 11 Abs. 1 Satz 1 erforderliche Erlaubnis ausübt oder einer mit einer solchen Erlaubnis verbundenen vollziehbaren Auflage zuwiderhandelt,
20a.entgegen § 11 Abs. 5 nicht sicherstellt, dass eine im Verkauf tätige Person den Nachweis ihrer Sachkunde erbracht hat,
20b.entgegen § 11 Abs. 6 die Tätigkeit nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig anzeigt,
21.entgegen § 11 a Abs. 1 Satz 1 Aufzeichnungen nicht, nicht richtig oder nicht vollständig macht oder nicht aufbewahrt oder entgegen § 11 a Abs. 2 Tiere nicht, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig kennzeichnet,
21a.ein Wirbeltier ohne Genehmigung nach § 11 a Abs. 4 Satz 1 einführt,
22.Wirbeltiere entgegen § 11 b Abs. 1 oder 2 züchtet oder durch bio- oder gentechnische Maßnahmen verändert,
23.entgegen § 11 c ein Wirbeltier an Kinder oder Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr abgibt,
24.(weggefallen)
25.entgegen § 13 Abs. 1 Satz 1 eine Vorrichtung oder einen Stoff anwendet,
25a.entgegen § 16 Abs. 1 a Satz 1 eine Anzeige nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erstattet,
26.entgegen § 16 Abs. 2 eine Auskunft nicht, nicht richtig oder nicht vollständig erteilt oder einer Duldungs- oder Mitwirkungspflicht nach § 16 Abs. 3 Satz 2, auch in Verb. mit einer Rechtsverordnung nach § 16 Abs. 5 Satz 2 Nr. 3, zuwiderhandelt oder
27.(weggefallen).
(2) Ordnungswidrig handelt auch, wer, abgesehen von den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1, einem Tier ohne vernünftigen Grund erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügt. (3) Ordnungswidrig handelt auch, wer vorsätzlich oder fahrlässig
1.einer unmittelbar geltenden Vorschrift in Rechtsakten der EG zuwiderhandelt, die inhaltlich einem in
a)Absatz 1 Nr. 4 bis 9, 11, 12, 17, 22 und 25 bezeichneten Gebot oder Verbot entspricht, soweit eine Rechtsverordnung nach § 18 a Nr. 1 für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschriften verweist,
b)Absatz 1 Nr. 9 a, 10, 13 bis 16, 18, 19, 20 a bis 21 a, 23 und 25 a bezeichneten Gebot oder Verbot entspricht, soweit eine Rechtsverordnung nach § 18 a Nr. 2 für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist, oder
2.einer unmittelbar geltenden Vorschrift in Rechtsakten der EG zuwiderhandelt, die inhaltlich einer Regelung entspricht, zu der die in Absatz 1
a)Nr. 3 Buchst. a genannte Vorschrift ermächtigt, soweit eine Rechtsverordnung nach § 18 a Nr. 1 für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist,
b)Nr. 3 Buchst. b genannten Vorschriften ermächtigen, soweit eine Rechtsverordnung nach § 18 a Nr. 2 für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist.
(4) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1, 2, 3 Buchst. a, Nr. 4 bis 9, 11, 12, 17, 20, 22 und 25, des Absatzes 2 sowie des Absatzes 3 Nr. 1 Buchst. a und Nr. 2 Buchst. a mit einer Geldbuße bis zu 25 000 EUR, in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu 5 000 EUR geahndet werden.

 

 

Diese Ordnungswidrigkeit wird zu einer nicht unerheblichen Geldbuße gegen den Käufer

als Halter des Hengstes führen.

 

Ich rate Ihnen vor diesem Hintergrund nochmals, bei einer Polizeidienststelle in ihrer Nähe unverzüglich Strafanzeige gegen den Tierhalter zu stellen. Sie können den ganzen Sachverhalt bezeugen, Parallel dazu sollten Sie das Ordnungsamt der Gemeide, in der das Tier gehalten wird, über die nicht artgerechte Haltung des Hengstes bereits informieren, damit gegen den Halter auf jeden Fall ein Ordnungswiedrigkeitsverfahren eingeleitet wird, falls die Strafanzeige nicht fruchtet.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Nachfragen gegebenenfalls gern zur Verfügung.

 

Weiter bitte ich Sie höflich, meine Rechtsberatung zu bezahlen, indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

K. Severin

Rechtsanwalt



Verändert von K. Severin am 17.01.2011 um 05:09 Uhr EST
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

haben Sie noch eine Anschlußfrage ?

 

Diese können Sie sofern vorhanden gern stellen. Andernfalls darf ich Sie nochmals höflich bitten, meine Antwort zu akzeptieren und dadurch meine Rechtsberatung zu bezahlen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt



Verändert von K. Severin am 17.01.2011 um 06:51 Uhr EST
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

Gern beantworte ich ihre Frage wie folgt:

 

Sie können den Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten, wenn der Käufer Ihnen beim Abschluss des Vertrages versprochen haben sollte, das Tier artgerecht zu halten. Die Frist zur Anfechtung des Kaufvertrages beginnt bei einer arglistigen Täuschung mit Kenntniserlangung über die Täuschung durch Sie zu laufen und beträgt ab diesem Zeitpunkt ein Jahr.

 

Mit Anfechtung des Kaufvertrages wird dieser von Anfang an unwirksam und die empfangenen Leistungen sind gegenseitig zurückzugewähren, d.h. Sie erhalten den Hengst gegen Rückerstattung des Kaufpreises, zurück.

 

Sofern keine arglistige Täuschung vorliegt, können Sie den Kaufvertrag nicht anfechten und dieser ist wirksam.

 

Weiter sollten Sie unabhängig davon dann, wenn der Hengst durch eine nicht artgerechte Haltung, insbesondere durch eine mangelhafte Ernährung leidet und Schaden zugefügt wird, gegen den Halter Strafanzeige bei der Polizei unter den Voraussetzungen des § 17 TierschutzG stellen. Dieser lautet wie folgt:

 

§ 17 [Strafvorschrift] Mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1.ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder
2.einem Wirbeltier
a)aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder
b)länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden
zufügt.

 

 

Sollte die nicht argerechte Haltung den Tatbestand des § 17 Tierschutzgesetz nicht erfüllen, wird die Sache von der Amtsanwaltschaft an das Ordnungsamt und dort an das zuständige Sachreferat jedenfalls wegen Verstoßes gegen § 18 Abs.1 Nr.1TierschutzG, abgegeben. Diese Vorschrift lautet wie folgt:

 

18 [Ordnungswidrigkeiten] (1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

1.einem Wirbeltier, das er hält, betreut oder zu betreuen hat, ohne vernünftigen Grund erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügt,
2.einer vollziehbaren Anordnung nach § 8 a Abs. 5, § 11 Abs. 3 Satz 2 oder § 16 a Satz 2 Nr. 1, 3 oder 4 zuwiderhandelt,
3.einer
a)nach § 2 a oder
b)nach den §§ 4 b, 5 Abs. 4, § 6 Abs. 4, § 11 a Abs. 3 Satz 1, § 11 b Abs. 5 Nr. 2, § 12 Abs. 2, § 13 Abs. 2 oder 3, §§ 13 a, 14 Abs. 2, § 16 Abs. 5 Satz 1 oder 16 c
erlassenen Rechtsverordnung zuwiderhandelt, soweit sie für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist,
4.einem Verbot nach § 3 zuwiderhandelt,
5.entgegen § 4 Abs. 1 ein Wirbeltier tötet,
6.entgegen § 4 a Abs. 1 ein warmblütiges Tier schlachtet,
7.entgegen § 5 Abs. 1 Satz 1 einen Eingriff ohne Betäubung vornimmt oder, ohne Tierarzt zu sein, entgegen § 5 Abs. 1 Satz 2 eine Betäubung vornimmt,
8.einem Verbot nach § 6 Abs. 1 Satz 1 zuwiderhandelt oder entgegen § 6 Abs. 1 Satz 3 einen Eingriff vornimmt,
9.entgegen § 6 Abs. 1 Satz 5 in Verb. mit § 9 Abs. 3 Satz 1 nicht für die Einhaltung der Vorschriften des § 9 Abs. 1 Satz 1 oder 3 oder Abs. 2 Nr. 4 oder 8 sorgt,
9a.entgegen § 6 Abs. 1 Satz 6, 7, 8 oder 9 einen Eingriff nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig anzeigt,
10.entgegen § 6 Abs. 2 elastische Ringe verwendet,
11.entgegen § 7 Abs. 4 oder 5 Satz 1 Tierversuche durchführt,
12.Versuche an Wirbeltieren ohne die nach § 8 Abs. 1 erforderliche Genehmigung durchführt,
13.entgegen § 8 Abs. 4 Satz 2 eine Änderung nicht oder nicht rechtzeitig anzeigt,
14.entgegen § 8 a Abs. 1, 2 oder 4 ein Vorhaben oder eine Änderung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig anzeigt,
15.entgegen § 8 a Abs. 3 Satz 2 die Zahl der Versuchsvorhaben oder die Art oder die Zahl der verwendeten Tiere nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig angibt,
16.entgegen § 8 b Abs. 1 Satz 1, auch in Verb. mit § 4 Abs. 3, keinen Tierschutzbeauftragten bestellt,
17.entgegen § 9 Abs. 3 Satz 1 nicht für die Einhaltung der Vorschriften des § 9 Abs. 1 oder 2 oder entgegen § 9 Abs. 3 Satz 2 nicht für die Erfüllung einer vollziehbaren Auflage sorgt,
18.entgegen § 9 a Aufzeichnungen nicht, nicht richtig oder nicht vollständig macht, nicht unterzeichnet, nicht aufbewahrt oder nicht vorlegt,
19.entgegen § 10 Abs. 3 nicht für die Einhaltung der Vorschriften des § 10 Abs. 1 oder 2 sorgt,
20.eine Tätigkeit ohne die nach § 11 Abs. 1 Satz 1 erforderliche Erlaubnis ausübt oder einer mit einer solchen Erlaubnis verbundenen vollziehbaren Auflage zuwiderhandelt,
20a.entgegen § 11 Abs. 5 nicht sicherstellt, dass eine im Verkauf tätige Person den Nachweis ihrer Sachkunde erbracht hat,
20b.entgegen § 11 Abs. 6 die Tätigkeit nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig anzeigt,
21.entgegen § 11 a Abs. 1 Satz 1 Aufzeichnungen nicht, nicht richtig oder nicht vollständig macht oder nicht aufbewahrt oder entgegen § 11 a Abs. 2 Tiere nicht, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig kennzeichnet,
21a.ein Wirbeltier ohne Genehmigung nach § 11 a Abs. 4 Satz 1 einführt,
22.Wirbeltiere entgegen § 11 b Abs. 1 oder 2 züchtet oder durch bio- oder gentechnische Maßnahmen verändert,
23.entgegen § 11 c ein Wirbeltier an Kinder oder Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr abgibt,
24.(weggefallen)
25.entgegen § 13 Abs. 1 Satz 1 eine Vorrichtung oder einen Stoff anwendet,
25a.entgegen § 16 Abs. 1 a Satz 1 eine Anzeige nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erstattet,
26.entgegen § 16 Abs. 2 eine Auskunft nicht, nicht richtig oder nicht vollständig erteilt oder einer Duldungs- oder Mitwirkungspflicht nach § 16 Abs. 3 Satz 2, auch in Verb. mit einer Rechtsverordnung nach § 16 Abs. 5 Satz 2 Nr. 3, zuwiderhandelt oder
27.(weggefallen).
(2) Ordnungswidrig handelt auch, wer, abgesehen von den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1, einem Tier ohne vernünftigen Grund erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügt. (3) Ordnungswidrig handelt auch, wer vorsätzlich oder fahrlässig
1.einer unmittelbar geltenden Vorschrift in Rechtsakten der EG zuwiderhandelt, die inhaltlich einem in
a)Absatz 1 Nr. 4 bis 9, 11, 12, 17, 22 und 25 bezeichneten Gebot oder Verbot entspricht, soweit eine Rechtsverordnung nach § 18 a Nr. 1 für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschriften verweist,
b)Absatz 1 Nr. 9 a, 10, 13 bis 16, 18, 19, 20 a bis 21 a, 23 und 25 a bezeichneten Gebot oder Verbot entspricht, soweit eine Rechtsverordnung nach § 18 a Nr. 2 für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist, oder
2.einer unmittelbar geltenden Vorschrift in Rechtsakten der EG zuwiderhandelt, die inhaltlich einer Regelung entspricht, zu der die in Absatz 1
a)Nr. 3 Buchst. a genannte Vorschrift ermächtigt, soweit eine Rechtsverordnung nach § 18 a Nr. 1 für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist,
b)Nr. 3 Buchst. b genannten Vorschriften ermächtigen, soweit eine Rechtsverordnung nach § 18 a Nr. 2 für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist.
(4) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1, 2, 3 Buchst. a, Nr. 4 bis 9, 11, 12, 17, 20, 22 und 25, des Absatzes 2 sowie des Absatzes 3 Nr. 1 Buchst. a und Nr. 2 Buchst. a mit einer Geldbuße bis zu 25 000 EUR, in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu 5 000 EUR geahndet werden.

 

 

 

Diese Ordnungswidrigkeit wird zu einer nicht unerheblichen Geldbuße gegen den Käufer

als Halter des Hengstes führen.

 

Ich rate Ihnen vor diesem Hintergrund nochmals, bei einer Polizeidienststelle in ihrer Nähe unverzüglich Strafanzeige gegen den Tierhalter zu stellen. Sie können den ganzen Sachverhalt bezeugen, Parallel dazu sollten Sie das Ordnungsamt der Gemeide, in der das Tier gehalten wird, über die nicht artgerechte Haltung des Hengstes bereits informieren, damit gegen den Halter auf jeden Fall ein Ordnungswiedrigkeitsverfahren eingeleitet wird, falls die Strafanzeige nicht fruchtet.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Nachfragen gegebenenfalls gern zur Verfügung.

 

Weiter bitte ich Sie höflich, meine Rechtsberatung zu bezahlen, indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

ich habe ihre Frage umfassend beantwortet und Ihnen angeboten, eventuelle Anschlussfragen zu beantworten ohne das Ihnen dadurch weitere Kosten entstehen!

 

Auch haben Sie meine Antwort mehrfach angesehen und damit einen Nutzen aus dieser ziehen können!

 

Ich darf daher noch einmal höflich darum bitten, meine Rechtsberatung durch Akzeptierung zu bezahlen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt



Verändert von K. Severin am 20.01.2011 um 15:36 Uhr EST

Bekannt aus:

 
 
 
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