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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich habe zum 30.11.2010 mein Befristetes Arbeitsverh ltnis

Kundenfrage

Ich habe zum 30.11.2010 mein Befristetes Arbeitsverhältnis bei einer Leih-Firma gekündigt, und zum 01.12.10 ein festen Arbeitsvertrag bei einer andern Firma begonnen.
Am 08.12.10 zum Feierabend hatte ich ein Gespräch mit dem Chef, wo es um meine eignung (arbeiten in der Höhe und auf Leitern) ging. Das ergebnis des gesprächs war das ich nicht für diesen Job geeignet bin und wir uns besser wieder trennen. Im Bewerbungsgespräch hatte ich ihn aber darüber informiert das ich schon 2 mal abgestürtzt bin und ich schauen muß ob das bei mir auch klapt.
Am 08.12.10 das war ein Do. war ich Abents noch auf dem Arbeitsamt und habe sie über die Situation infomiert und mich Arbeitssuchent gemeldet.
Da der Personaler der Firma aber am Do. und Fr. Urlaub hatte wuste keiner wie das mit der Kündigung nun werden soll.
Am 14.12.10 habe ich dann per Telefon erfahren das,daß Arbeitsverhältnis zum 09.12.10 beentet wurde, Mangelde Eignung Höhentauglichkeit. Dies habe ich umgehent dem Arbeitsamt persönlich mitgeteilt.
Nun habe ich heute per Post einen bescheid vom Arbeitsamt bekommen das ich vom 09.12.10 - 02.03.11 vorerst keine Leistungen bekomme und mir 87 Tag von meinem Anspruch abgezogen werden.
Ab Montag soll ich aber zur Probearbeiten bei einer Firma wo ich die An - Rückreise mit Eigenem PKW ca. 200 km ein weg und 4x Übernachtung erst mal selber zahlen müß.
Frage: Muß ich die Probearbeit unter diesen Bedingungen antreten?
Ist die Spere überhaupt Rechten ?
Habe ich anspruch auf irgent welche Leistungen um meine Rechnungen,
Miete und so zubezahlen (ich bin alein verdiener mit Frau und Kind)
[email protected]
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Hier liegt keine selbstverschuldete Kündigung vor, so dass Sie Anspruch auf Leistungen haben. Legen Sie unverzüglich gegen den Bescheid mit der Sperrfrist Widerspruch ein und beantragen Sie einen Vorschuss. Parallel dazu stellen Sie einen Antrag auf ALG II.

Was das Arbeitsverhältnis angeht, so wäre hier zu prüfen, ob überhaupt eine rechtmäßige Kündigungsfrist vorliegt. Selbst in der Probezeit wäre hier eine 14tägige Kündigungsfrist einzuhalten. Ein Grund zur fristlosen Kündigung kann ich Ihrem Sachverhalt absolut nicht entnehmen. Insoweit haben Sie unter Umständen noch einen Anspruch auf Lohn gegen diesen Arbeitgeber.

Soweit Sie hier ein Probearbeitsverhältnis am Montag antreten sollen, wozu Sie eine Entfernung von 200 Kilometer zurücklegen, sollten Sie umgehend am Montag früh bei Öffnung des Arbeitsamtes dort vorsprechen und mitteilen, dass Sie gerne bereit sind, dieses Probearbeitsverhältnis wahrzunehmen. Stellen Sie einen Antrag auf sofortige Leistung der Fahrt- und Unterkunftkosten. Sollten Ihnen diese nicht bewilligt werden, weisen Sie darauf hin, dass Sie dann die Fahrt nicht antreten können. Achten Sie hierbei unbedingt darauf, dass Ihnen eine Ablehnung schriftlich erteilt wird und begründet wird.

Da es sich hier um einen sehr komplexen Sachverhalt handelt, rate ich Ihnen zudem an, sich vor Ort in die Vertretung eines Anwaltes zu begeben.

Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Hier liegt keine selbstverschuldete Kündigung vor, so dass Sie Anspruch auf Leistungen haben. Legen Sie unverzüglich gegen den Bescheid mit der Sperrfrist Widerspruch ein und beantragen Sie einen Vorschuss. Parallel dazu stellen Sie einen Antrag auf ALG II.

Was das Arbeitsverhältnis angeht, so wäre hier zu prüfen, ob überhaupt eine rechtmäßige Kündigungsfrist vorliegt. Selbst in der Probezeit wäre hier eine 14tägige Kündigungsfrist einzuhalten. Ein Grund zur fristlosen Kündigung kann ich Ihrem Sachverhalt absolut nicht entnehmen. Insoweit haben Sie unter Umständen noch einen Anspruch auf Lohn gegen diesen Arbeitgeber.

Soweit Sie hier ein Probearbeitsverhältnis am Montag antreten sollen, wozu Sie eine Entfernung von 200 Kilometer zurücklegen, sollten Sie umgehend am Montag früh bei Öffnung des Arbeitsamtes dort vorsprechen und mitteilen, dass Sie gerne bereit sind, dieses Probearbeitsverhältnis wahrzunehmen. Stellen Sie einen Antrag auf sofortige Leistung der Fahrt- und Unterkunftkosten. Sollten Ihnen diese nicht bewilligt werden, weisen Sie darauf hin, dass Sie dann die Fahrt nicht antreten können. Achten Sie hierbei unbedingt darauf, dass Ihnen eine Ablehnung schriftlich erteilt wird und begründet wird.

Da es sich hier um einen sehr komplexen Sachverhalt handelt, rate ich Ihnen zudem an, sich vor Ort in die Vertretung eines Anwaltes zu begeben.

Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen