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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16768
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Ehemann befindet sich seit

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Ehemann befindet sich seit 10.10.2008 in Wachkoma,erst ist zu 100% behindert und wird nie mehr am Lebenteilnehmen können.Ich habe beim Amtsgericht ein Antrag auf Abbruch alle lebenserhaltender Maßnahmen gestellt.
Da mein Mann keine Patientenverfügung hinterlassen hat, muss ich innerhalb der 3 Wochen
dem Amtsgericht vorzutragen, inwieweit dass sein Willen entsprach.Wie kann ich dass glaubhaft beschreiben, wie soll mann dass beweisen? Können die Zeugen (Freunde, die z.B.ihn seit 20-30 Jahren kannten) Aussagen mir bzw. ihm helfen?
Mit freundlichen Grüßen
Violeta Karsok-Caim
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Zunächst einmal möchte ich Ihnen mitteilen, das es mir sehr leid tut, was mit Ihrem Mann geschehen ist.

Ist keine Patientenverfügung vorhanden, muss der wirkliche Wille auf andere Weise ermittelt werden.

Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen.

Sie können nur versuchen, mithilfe von Zeugenaussagen darzulegen, dass Ihr Mann geollt hätte, dass man in einem solchen Fall keine lebensverlängernden Maßnahmen vornimmt.

Bitten Sie die Zeugen, eine schriftliche Aussage zu machen und legen Sie diese beim Amtsgericht vor.

Sie können auch selbst dazu vortragen, dass Ihr Mann in einem solchen Fall lebenserhaltende Maßnahmen abgelehnt hätte und ihm so helfen.




Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

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Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Bedingung, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung und eine rasche Akzeptierung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen, viel Glück und alles Gute



Claudia Marie Schiessl
Rectsanwältin



Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank