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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6159
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Habe telefonisch(12.05.10)angeblich ein Vertrag abgeschlossen,bei

Kundenfrage

Habe telefonisch(12.05.10)angeblich ein Vertrag abgeschlossen,bei Topmillionen, wurde aufgezeichnet.Am 18.06.10 wurde Geld abgebucht habe ich wieder zurückgeholt.Ersten Katalog(WIN) am 02.07.10 erst bekommen,ohne Adressdaten, Telefonnr.,usw.Habe dann durchs Internet bei Win-Magazin angerufen und gekündigt schriftlich übers Internet. Bekam keine weiteren Kataloge,aber Topmillionen schreibt mir jetzt die zweite Zahlungsaufforderung und droht sogar mit Gerichtsverfahren.(Inkassostelle Mainz)Angeblich hat der eine mit dem anderen nichts zu tun und nur die ersten drei Kataloge wären umsonst.Komisch find ich auch das meine Postanschrift bei den Zahlungsaufforderungen nicht vollständig ist,das fand der Herr vom Win-katerlogvertrieb, mit dem ich telefoniert habe(02.07.10) auch.Was ist zu tun?!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

auch telefonisch kann ein Vertrag wirksam geschlossen werden. Für den Vertragsschluss beweispflichtig ist jedoch der anspruchsteller. Lassen Sie sich den Beweis erbringen. Es steht zu vermuten, dass dies der Gegenseite nicht gelingen wird.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]
S. Grass und 5 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die sagen das Telefongespräch ist der Vertrag,darauf berufen sie sich.Habe keine Möglichkeit das Gespräch nochmal zu hören.
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ein Vertrag kommt durch Angebot und Annahme zustande. Dies bedeutet, dass die Firma Ihnen ein Angebot gemacht und Sie dies durch "ja" sagen angenommen haben müssen.

Sollten Sie auf diese Art einen Vertrag geschlossen haben und dies durch eine Gesprächsaufzeichnung nachweisbar sein, wären Ansprüche berechtigt. Allerdings sei erwähnt, dass Sie einer Aufzeichnung des Gespräches zugestimmt haben müssen, ansonsten wäre ein heimlicher Mitschnitt nicht verwertbar.

Sie sollten den vermeintlichen Vertragspartner anschreiben und mitteilen, dass Sie keinen Vertrag geschlossen haben. Falls Ihr "Vertragspartner" anderer Ansicht sein sollte, fordern Sie ihn auf, Ihnen eine Kopie des Vertrages oder den Vertragsschluss auf andere Weise nachzuweisen.

Zum Nachweis könnte die Firma Ihnen auch eine Kopie des Mitschnittes überlassen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]

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