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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5913
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
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S. Grass ist jetzt online.

Ich habe am 01.01.2011 mein Fahrzeug vor einer Sporthalle im

Kundenfrage

Ich habe am 01.01.2011 mein Fahrzeug vor einer Sporthalle im Ort Wermsdorf geparkt,dieser
Parkplatz ist durch eine öffentliche Straße zugänglich und war beräumt.Es stand zu diesem
Zeitunkt schon ein Fahrzeug vor der Sporthalle deren Träger die Gemeinde Wermsdorf ist.
Während der Sportveranstalltung an der ich teilnahm kahm eine Dachlawine vom Dach und
Beschädigte beide Fahrzeuge.Mein Fahrzeug wurde im Bereich der Motorhaube beschädigt
und es wurde diese Eingetrückt.Ich habe während der Ankunft auf diesem Parkplatz das Dach nicht einsehen können und da der Parkplatz beräumt war und keine Hinweisschilder oder Ähnliches vorhanden war ,darauf vertraut das es keine Probleme gibt. Nach der Schadensmeldung an die Gemeinde Wermsdorf(Bilder waren anbei und ein Kostenvoranschlage ebenso) wurde mir nun durch den KSA Berlin mitgeteilt,dass mein Schaden nicht reguliert bzw . Übernommen wird.Es wird im Schreiben auf BGB §823 das Urteil OLG Köln,Entscheid 26.04.1980(16 U 179/79) OLG Köln VersR 58.114;OLG Düsseldorf
VersR 61,911; LG Köln VersR 1973,58;LG Koblenz VersR 1974,814 verwiesen.Für mich nur
bömische Dörfer.Weiter führt mann an BGB § 823 sowie 836 und hat ein Beispiel OLG Saarbrücken,Entscheidung vom 28.05.1984(4 U 13/83) im Anhang wo über Beschädigungen
durch Dachlawinen gesprochen wird.
Ich als Eigentümer eines Hauses hafte für Schäden die Gemeinde nicht.
Bitte Senden Sie mir an meine Mailadresse Tips wie ich hiergegen vor gehen kann,den
ich habe in keiner Weise eine Gefahr gesehen noch diese in keiner Form anderweitig vermutet.
Vielen Dank
Henri Schneider [email protected]
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ob ein Anspruch gegeben ist, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab, nämlich, ob Schutzvorrichtungen erforderlich sind oder nicht, also z.B. wenn die Ortssatzungen Schneegitter auf den Gebäuden vorschreiben. Wurden diese vom Eigentümer entgegen der Vorschrift nicht angebracht, besteht eine Haftung. Anderenfalls besteht kein Schadensersatzanspruch.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

teilen Sie bitte mit, was einer Akzeptierung der Antwort entgegen steht. Gemäß den Nutzungsbedingungen ist eine kostenlose Rechtsberatung weder vorgesehen noch zulässig. Im Übrigen entspricht es dem Gebot der Fairness.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau RA Grass,ich kenne die Ortssatzung der Gemeinde Wermsdorf nicht,kann also hierzu nichts genaues sagen.Offen ist und dies möchte ich noch hinzufügen,dass diese Sportveranstalltung ,wo ich Anwesend war eine offiziell ange-

meldete war und dieser Parkplatz ein öffentlicher war.Auch erscheinen mir die Beispiele welche hier aus dem Raum Köln und Düsseldorf waren für unsere Region

nicht zutreffend und desweiteren möchte ich auf den Dachwinkel welcher mehr als

45 Grad hat hinweisen.

Vielen Dank

Henri Schneider

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schneider,

die Frage, ob die Gemeinde als Gebäudeeigentümer haftet hängt von vielen faktoren ab. Z.B. vom Neigungswinkel des Daches, ob behördliche Vorschriften zu Schneefanggittern existieren. In soclhen Fällen trifft den Hauseigentümer eine Verkehrssicherungspflicht. Wird gegen diese Pflicht verstoßen, wird gehaftet.
In allen anderen Fällen wird damit argumentiert, dass aufgrund der Witterungsbedingungen jeder Verkehrsteilnehmer mit derartigen Vorkommnissen rechnen muss.

Das richtige Vorgehen besteht nun darin, sich die Satzung der Gemeinde zu beschaffen, um dort die Vorschriften über eventuelle Schneefanggitterpflicht zu studieren.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]

Bitte das Akzeptieren und Bewerten nicht vergessen ! Danke !
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

teilen Sie bitte mit, was einer Akzeptierung der Antwort entgegen steht. Gemäß den Nutzungsbedingungen ist eine kostenlose Rechtsberatung weder vorgesehen noch zulässig. Im Übrigen entspricht es dem Gebot der Fairness.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

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