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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24866
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Meine Mutter hat im Jahr 2001 ihr Haus meinem Sohn berschrieben

Kundenfrage

Meine Mutter hat im Jahr 2001 ihr Haus meinem Sohn überschrieben und mir ein lebenslanges Wohnrecht eingeräumt (Notarvertrag und Grundbucheintrag). Seit 2007, nach Scheidung,
lebt meine Ex-Frau mit unserem Sohn in dem Haus (unentgeldlich, da das Haus lastenfrei ist).
Sie stützt sich hierbei auf unseren Ehevertrag, in dem ich ihr nach Auszug aus dem Haus eine Zahlung in Höhe von 10.000 € zugesichert habe, die ich aber nicht aufbringen kann.
Sie lebt jetzt bereits vier Jahre kostenlos in dem Haus und meint mittlerweile, daß dieses Haus ihr gehört. Ich habe bisher mit Rücksicht auf unseren Sohn keinen Druck ausgeübt. Das hat sich
jetzt aber erledigt, da er zur Hälfte bereits bei mir lebt. Ich möchte so schnell wie möglich
wieder in mein Zuhause und bin der Meinung, daß durch die Zeit des kostenlosen Wohnens,
die Zahlung der 10.000 € aufgehoben ist. Wie sehen Sie das?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit Ihre Frau das Haus seit 2007 bewohnt hat und somit Ihr Wohnrecht in Anspruch genommen hat, steht Ihnen grundsätzlich eine Nutzungsentschädigung zu.

Die Nutzungsentschädigung orientiert sich dabei grundsätzlich an der ortsüblichen Marktmiete. Diese hätte Ihre Exfrau grundsätzlich an Sie zu zahlen. Soweit keine Zahlung erfolgt ist, können Sie grundsätzlich mit der Nutzungsentschädigung die Aufrechnung erklären.

Zu beachten ist jedoch das sogenannte Doppelverwertungsverbot. Das bedeutet, wenn Sie das kostenlose Wohnen im Rahmen der Unterhaltsberechnung berücksichtigt haben und Sie deswegen weniger oder keinen nachehelichen Unterhalt zahlen mussten/müssen, so können Sie nicht noch zusätzlich und gesondert eine Nutzungsentschädigung verlangen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24866
Erfahrung: Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
RASchiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Verändert von RASchiessl am 08.01.2011 um 13:38 Uhr EST

Bekannt aus:

 
 
 
„[...]mehr als Zehntausend Experten weltweit; 1500 davon in Deutschland. Acht Jahre nach dem Start ist das [...] Online-Unternehmen mit seinen 90 Mitarbeitern die größte Web-Seite für das Vermitteln von Experten von Anwälten über Ärzte bis hin zu Universitätsprofessoren.“
„Wer eine fachmänische Lösung für ein medizinisches, rechtliches oder technisches Problem sucht, kann das jetzt auch im Internet tun. Lebenshilfe auf die schnelle, unkomplizierte und vor allem erschwingliche Art bietet die Seite www.justanswer.de. Etwa 1500 Experten stehen per Mail für Fragen zu ca. 200 Fachgebieten rund um die Uhr zur Verfügung."
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