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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo ich hab eine Frage bez glich meine erhaltenen Nebenkostenabrechnung.

Kundenfrage

Hallo ich hab eine Frage bezüglich meine erhaltenen Nebenkostenabrechnung. Ich hab eine Nebenkostennachzahlung von rund 500 € bekommen und bin fast vom Hocker gefallen. Es war meine erste Abrechnung in meiner Wohnung (eingezogen Feb. 2009). Ich bin sehr sparsam mit Heizen und hab die Heizungen nicht höher als 2 oder nur Mond. Ich hab einen Widerspruch gegen diese Abrechnung eingelegt bei meinem Vermiter (am 27.12.2010). Ich hab bis jetzt keinen keine Reaktion bekommen. Am 13.01. wollen aber schon wieder Leute in meine Wohnung um die Zähler abzulesen. Ich hab Angst dass die etwas an den Zählern verstellen. Muss ich die "Ableser" in meine Wohnung lassen? Und wie soll ich weiter verfahren bezüglich der Nachzahlung. Ich kann die Abrechnung nicht nachvollziehen. und weiß nicht ob ich jetzt in der Nachweispflicht bin.

Herzliche Grüße
Claudia Drignat
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Sie haben zunächst vollkommen richtig gehandelt mit Ihrem Widerspruch. Ebenso haben Sie richtigerweise die Erhöhung der Nebenkosten ab Januar 2011 angewiesen.

Sie sollten die für 2009 erhaltenene Nebenkostenabrechnung von einem örtlichen Mieterverein oder aber einen Anwalt auf ihre Richtigkeit hin überprüfen lassen. Unter Umständen wurden die Nebenkosten für Ihre Wohnung zu gering angesetzt, so dass es zu dieser Nachzahlung gekommen ist. Auf der anderen Seite kann es aber auch sein, dass Positionen in die Nebenkostenabrechnung aufgenommen wurden, die nicht auf den Mieter umgelegt werden können.
Klarheit schafft hier nur die Prüfung der Abrechnung.

Die Ableser müssen Sie aber am 13.01.2011 in Ihre Wohnung lassen, denn diese lesen den Verbrauch für das Kalenderjahr 2010 ab, damit sodann in der Folgezeit die Nebenkostenabrechnung 2010 erstellt werden kann. Sie brauchen auch nicht zu befürchten, dass hier eine Manipulation an den Ablesegeräten erfolgt. Hier wird nur der Verbrauch des letzten Jahres abgelesen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hab mich verschrieben. Ich hab die Mieterhöhnung von 30 € pro Monat im Januar noch nicht bezahlt und den Nachzahlungbetrag auch nicht. Weil ich Angst hatte wenn ich eine Forderung akzeptiere das ich mit der Abrechnung einverstanden bin. Wenn ich die Miete erhöhen lasse würde das nicht automatisch heißen ich eingestehe höhere Kosten zu haben? Kostet mich die Prüfung der Abrechnung beim Mieterschutzbund Geld? Oder ist die Beratung kostenlos? Ich hab Angst Fehler in der Vorgehensweise zu machen und zum Schluss noch mehr Geld bezahlen muss. Ich hab keine Rechtsschutzversicherung und bin auchnicht Mitglied beim Mieterschutzbund.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Sie die Nebenkosten ab Januar 2011 um 30 € erhöhen, akzeptieren Sie damit nicht die Nebenkostenabrechnung.
Beim Mieterschutzbund müssten Sie MItglied werden, dafür können Sie jedes Jahr mti Ihrer Nebenkostenabrechnung dort hingehen und diese überprüfen lassen. Auch bei anderen Fragen zum Mietverhältnis erhalten Sie dort Unterstützung.
Der Jahresbeitrag beträgt 76,00 €, aber beim Anwalt wird es unter Umständen teurer.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte vergessen Sie nicht, meine Anwort zu akzeptieren. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hab im Einwandschreiben jetzt folgendes geschrieben:

[...]

Ich bitte um schriftliche Stellungnahme (Prüfung der Zählerstände der Heizungen der Vormieter) und eine korrigierte Abrechnung.

Sollte dies nicht erfolgen, behalte ich mir eine fachmännische unabhängige Prüfung der Zähler sowie der Betriebskostenabrechnung vor.

Bis dieser Sachverhalt endgültig geklärt ist, werde ich die von Ihnen geforderte Nachzahlung in Höhe von 463,51 € nicht überweisen. Weiterhin möchte ich, dass sie von der angekündigten Mieterhöhung bis zur Klärung des Sachverhalts Abstand nehmen.

Soll ich trotz dieser Aussage die Mieteerhöhung anweisen? Verhalte ich mich nicht Wiedersprüchlich?

Ich akzeptiere Ihre Anwort auf alle Fälle ich nin nur zum esten mal hier und weiß nicht ob ich Ihnen nach dem Akzeptieren noch schreiben kann.

Herzliche Grüße

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Auf Ihrem Übergabeprotokoll beim Einzug in die Wohnung müssten die Zählerstände des Vormieters angegeben sein. Darüber hinaus müsste auch die Ablesung Anfang des Jahres 2010 Ihnen vorliegen.
Meist liegt der Fehler nicht in den abgelesenen Werten oder aber an einem Zählerschaden, sondern darin, dass Kosten auf die Mieter im Rahmen der Heizkostenabrechnung mit umgelegt werden, die nicht umlegbar sind.
Das Sie die Nachzahlung erst einmal nicht überwiesen haben, ist vollkommen korrekt. Bei der nunmehr verlangten Miete des Vermieters handelt es sich auch nicht um eine Erhöhung der Miete, sondern der Nebenkostenvorauszahlung.
Aufgrund der Tatsache, dass die Energiekosten in den letzten Jahren erheblich angestiegen sind, ist es durchaus möglich, dass eine Erhöhung der Betriebskostenvorauszahlung gerechtfertigt ist.
Es ist aber vollkommen unschädlich, wenn Sie hier höhere Zahlungen ab Januar 2011 leisten, denn diese müssen ja wieder abgerechnet werden. Haben Sie zu hohe Vorauszahlungen erbracht, werden Ihnen diese dann bei der nächsten Abrechnung angerechnet und dementsprechend zurückbezahlt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hier können Sie den Rest meines Einwandschreibens Lesen:

Sehr geehrter Herr XY,

die von Ihnen gestellte Betriebskostenabrechnung habe ich am 24.12.2010 erhalten.

Gemäß §556 Abs. 3 BGB lege ich Einwendung bezüglich der Nachzahlungsforderung die Sie gestellt haben ein.

Mein Heizverhalten hat sich nicht verändert, dennoch ist mir bei der aktuellen Ablesung der Zählerstände aufgefallen, dass mein Verbrauch bisher zum Teil weniger als die Hälfte beträgt als in der Abrechnung 2009. Bemerkenswert ist, dass ich in 11 Monaten 2009 laut der Abrechnung mehr als doppelt so viel verbraucht habe als in 12 Monaten 2010.

Mir ist nicht bekannt, ob die Zähler bei der Wohnungsübernahme ausgetauscht, bzw. zurückgesetzt wurden. Ich kann somit den Ausgangszählerstand nicht nachvollziehen und vermute, dass der Verbrauch der Vormieter in die Berechnung eingeflossen ist. Im Übernahmeprotokoll, welches mir vorliegt, ist zu den Heizungszählerständen nichts vermerkt. [...]

Ich hab im Übergabeprotokoll keine Heizungszählerstände sondern nur die Wasser - und Stromzählerstände. Deshalb kann ich die Abrechnung auch nicht nachvollziehen. Die Zählerstände der Ablesung stimmen mit denen der Abrechnung überein. Und soweit meine eigenen Recherchen ergeben haben sind auch keine Posten in Rechnung gestellt die nicht auf den Vermieter umgelagert werden dürfen. Ich kann mir noch vorstellen, dass es im Zusammenhand mit den gewerblichen Räumen in meinem Haus zusammenhängt? Oder mit der Hausinternen Heizanlage. Ich hab auchnur von morgens um 6.00-23.00 Uhr warmes Wasser. Und mir wurde gesagt wenn ich auch Nachts warmes Wasser möchte würden die Kosten steigen. Ich hab es dann nicht eingeleitet und jetzt steigen die Kosten dennoch. Ich heitze kaum hab nur beschränkt Zugriff auf Warmes Wasser. und hab eine immense Nachzahlung.


Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie sollten auf jeden Fall von der Verwaltung bzw. vom Vermieter eine Kopie des Ableseprotokolls des Vormieters bei Auszug verlangen. Bis dahin ist Ihre Abrechnung nicht prüffähig und damit auch nicht fällig, so dass Sie solange keine Zahlungen leisten müssen.

Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das heisst ich kann sie auch nicht vom Mieterschutzbund prüfen lassen? Und muss auf die Reaktion meines Einwandschreibens warten?

Ich danke XXXXX XXXXX einmal im Voraus für iher Ausdauer und Geduld mit meinen vielen Fragen

Liebe Grüße aus Halle (Saale)
Claudia Drignat
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, das macht nicht viel Sinn, solange die Abrechnung noch nicht prüffähig ist. Warten Sie daher die Reaktion erst einmal ab.

Viele Grüße nach Halle aus Magdeburg
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung: seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich wünsche Ihnen noch ein schönes Wochenende
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das wünsche ich Ihnen auch.

Danke für das Akzeptieren.

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