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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16757
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, ich lebe und arbeite in Irland bei einem gro en amerikanischen

Kundenfrage

Hallo,
ich lebe und arbeite in Irland bei einem großen amerikanischen Unternehmen. Ich wurde nach der Arbeit durch einen Arbeitskollegen beim Basketballspielen in der Sporthalle unseres Arbeitgebers verletzt als Mitglied unseres Sports & Social Club. Er brach mir das Schlüsselbein. Mein Arbeitgeber hat mich nicht für einen einzigen Krankheitstag bezahlt, da es mein 4. (5.) Incident war in einer "rolling 6-months-period". Und ich war insgesamt 5 Wochen krankgeschrieben.
Auf Grund einer Falschinformation meines Arbeitgebers, die nach wie vor auf der internen HR Webseite steht, wie ich nun herausgefunden habe, war ich nicht krankenversichert (über VHI) und habe somit absolut gar kein Geld bekommen.
Zudem wurden meine Krankheitsdaten von meiner Supervisorin an meine Teammitglieder per E-Mail verschickt (nicht an mich).
Ich habe bis jetzt rund 4000,- EUR dadurch verloren. Weitere Rechnungen werden folgen. Zudem habe ich nach wie vor Schmerzen.
Ein irischer Anwalt sagte mir, es wäre nahezu aussichtslos zu klagen. Wie sehen Sie das?
Und kann ich gegen denjenigen klagen, der mich verletzte?
Es kann doch nicht sein, dass ich zusätzlich zum physischen Schaden auf einem Schuldenberg sitzen bleibe.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.
Janine Michael
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Im Grunde genommen müsste man den Arbeitskollegen in Haftung nehmen, der Sie verletzt hat.

Allerdings wird dieser dies nicht mit Absicht gemacht haben.

Aber man kann die Schäden über seine Haftpflichtversicherung abrechnen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es gibt keine Möglichkeit gegen meinen Arbeitgeber vorzugehen, der nach wie vor falsche Angaben bzgl. der Krankenversicherung macht (mündlich und schriftlich)?
Ich arbeite nun schon seit 1 1/2 Jahren hier, und den Neuankömmlingen im Oktober/November 2011 wurde genau das gleiche erzählt, obwohl die automatierte Versicherung schon lange keine Gültigkeit mehr hat, sondern dieses über eine Online-Bewerbung läuft, wie ich jetzt weiß.

Zudem hat derjenige, der mich verletzt hat keine Haftpflichtversicherung. Unabhängig davon, ob es mit Absicht war oder nicht, ist mir ein physischer und finanzieller schaden entstanden.

Es kann nicht sein, dass ich in Europa damit vollständig allein gelassen werde.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, man kann auch gegen den Arbeitgeber vorgehen - hier muss aber auch bewiesen werden, dass er falsche Angaben macht.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das kann ich beweisen. Ich habe Screenshots gemacht.

Wie sehen meine Chancen aus sowohl gegen den Arbeitgeber als auch gegen den Verursacher zu klagen - auf Schadenersatz?

Und was für Konsequenzen hat mein Wissen über das Nichtvorhandensein einer Haftpflichtversicherung der Verursachers für mich?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Chancen stehen recht gut. Wichtig ist nur, dass man die Ansprüche beweisen kann.

Nachteile entstehen für Sie nicht, auch nicht aufgrund der Unkenntnis.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ein irischer Anwalt sagte, die Chancen stehen sehr schlecht für mich - zumindest was eine Klage gegen meinen Arbeitgeber angeht.

Brauche ich einen Anwalt für Arbeitsrecht, einen für irisches oder europäisches Recht?

Wie gehe ich am besten vor?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn der Arbeitsvertrag irischem Recht zugrunde liegt, nehmen Sie einen Anwalt vor Ort.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Welche Rolle könnte die Frage, ob Absicht oder keine Absicht dahinter steckte, für den Ausgang eines Rechtsstreites spielen? Wäre das "nicht beabsichtigte Verletzen" ein Grund, dass ich die Klage verlieren könnte gegen den Verursacher?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gegenüber dem Arbeitskollegen wird eine Haftung vereint, wenn er unabsichtlich, also fahrlässig gehandelt hat.

Darüber hinaus haftet aber der Arbeitgeber, da er offenbar bewusst absichtlich handelt.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gibt es Fristen für mich einzuhalten bzgl. der Einreichung einer oder beider Klagen?

Es passierte am 10.11.2010. Bis einschließlich 17.12.2010 war ich krankgeschrieben. Danach hatte ich zwei Wochen Urlaub.
Ich konnte mit meinen Nachforschungen also erst diese Woche beginnen, da es mir untersagt war, das Arbeitsgelände zu betreten während meiner Krankschreibung.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Solche Sachen verjähren in der Regel nach 3 Jahren.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich könnte demnach auch noch klagen, nachdem ich das Unternehmen verlassen habe?

Wäre das denn klug? Möglicherweise bietet mein Arbeitgeber mir eine Abfindung an, wenn ich den Fall nicht öffentlich vor Gericht bringe.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie sollten erstmal mit ihem verhandeln, Vielleicht kann man einen Rechtsstreit auch vermeiden.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Kollege reagiert jedenfalls nicht mehr auf meine Nachrichten.

Inwiefern würde ein solches "Verhandeln" denn von statten gehen? Brauche ich hierfür auch schon einen Anwalt? Ich habe nur Angst, wenn ich meinen Arbeitgeber darauf aufmerksam mache, dass die Falschinformation nach wie vor im Intranet steht, dass dieser diese entfernt und einen Grund für meine Kündigung "erfindet".
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nein, Sie versuchen es erstmal ohne Beistand und reden so mit dem Arbeitgeber.

Wenn die Sache scheitert, bleibt noch genug Zeit zum klagen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Doch gegen den Verursacher klage ich jetzt schon?

Raten Sie mir die Fehlinformation im Intranet zu erwähnen und mit einer Klage zu drohen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Den Verursacher nehmen Sie erstmal außergerichtlich in Anspruch. Weigert er sich können Sie auch schon klagen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Meine zweite Frage bezog sich auf meinen Arbeitgeber, Entschuldigung für das Missverständnis. Also sollte ich die Fehlinformation im Intranet als Druckmittel verwenden und mit einer Klage drohen?

Der Arbeitskollege entschuldigte sich erst nach ca. 1 1/2 Wochen, nachdem ihn ein gemeinsamer Bekannter dazu aufgefordert hat. Dann bot er mir ursprünglich Unterstützung für 4 -5 Wochen an. Doch bekommen habe ich nur 400,- EUR mit der Aussage, er müsse sooo viele Rechnungen bezahlen. Dabei verdient er 10.000,- EUR mehr im Jahr als ich. Als ich ihn noch mal anschrieb, dass 400,- EUR im Vergleich zu verlorenen 4.000,- EUR doch eher ein Witz seien und ich mir mehr Unterstützung seinerseits erbete, antwortete er nicht mehr.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Meine zweite Frage bezog sich auf meinen Arbeitgeber, Entschuldigung für das Missverständnis. Also sollte ich die Fehlinformation im Intranet als Druckmittel verwenden und mit einer Klage drohen?

- Ja.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Inwiefern würden die 400,- EUR, die ich vom Verursacher erhalten habe, Einfluss auf eine für mich erfolgreiche Klage nehmen? Würde dieser Fakt zu einem Scheitern der Klage gegen den Verursacher führen, da er ja schließlich "willig" war, mich zu unterstützen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das ist schon ein kleines Anerkenntnis des Verursachers und sollte das Klageverfahren positiv beeinflussen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Doch würde es auch dazu führen, dass ich außer der 400,- EUR nichts weiter bekomme?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Im schlimmsten Fall ja. Im besten Fall nein.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Würde der Ausgang dieser Klage die Klage gegen den Arbeitgeber beeinflussen? Macht es nicht mehr Sinn, beide Klagen zeitgleich einzureichen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Würde der Ausgang dieser Klage die Klage gegen den Arbeitgeber beeinflussen?

- Nein.

Macht es nicht mehr Sinn, beide Klagen zeitgleich einzureichen?

- Man könnte Beide Gegner zusammen verklagen. Das wäre kostengünstiger.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Fällt Ihnen noch etwas ein, was ich unbedingt beachten sollte (bei dem Gespräch mit dem Arbeitgeber oder bei Einreichung der Klage/-n)? Mir ist dadurch wirklich ein für mich sehr großer Schaden entstanden und das Verlieren einer Klage mich vermutlich vollständig ruinieren würde.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie sollten erstmal alle Punkte und Gedanken schriftlich ordnen und festhalten, sich Gedanken über die Beweisführung machen. Dann holen Sie sich den Termin beim Arbeitgeber und versuchen nett und freundlich etwas zu erreichen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ok, ich danke XXXXX XXXXX Ihre Zeit. Darf ich denn - für den Fall der Fälle - noch einmal bei Ihnen um Rat fragen (ggf. über Ihre Kontaktdaten auf Ihrer Webseite?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, melden Sie sich gern, wenn noch etwas ist.
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16757
Erfahrung: Rechtsanwalt
raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX einen schönen Abend.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke, XXXXX XXXXX

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