So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Danjel Newerla.
Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Meine Frage ist Bin sied 21 jahren mit einem Mann zusammen

Kundenfrage

Meine Frage ist : Bin sied 21 jahren mit einem Mann zusammen davon 10 sind wir verheiratet. Wir haben 2 kinder 12,5 und fast 10 . Habe nach der Geburt des 1 kindes nicht mehr gearbeitet , bin also Hausfrau . Möchte mich trennen und habe keinerlei Ahnung darüber ob mein Mann noch aufkommen muss oder wo ich sonst Unterstützung bekomme .Bin ja seid fast 13 Jahren aus meinem Beruf .
Lieben dank Sabin G.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Sofern sie nicht über genügend Einkommen verfügen um sich selber zu unterhalten

und ihr Mann genügend Einkommen hat ( das ist dann der Fall, wenn er berufstätig ist und mehr als 950 € an Selbstbehalt netto im Monat zur Verfügung hat),haben Sie für die Zeit der Trennung einen Anspruch auf Trennungsunterhalt und nach rechtskräftiger Scheidung einen Anspruch auf so genannten nachehelichen Ehegattenunterhalt.

 

Sollte es so gewesen sein, dass ihr Mann während der Ehe verdient hat und sie beruflich zurückgesteckt haben und ihr Mann daher wesentlich mehr Einkommen hatte, so haben sie grundsätzlich auch einen Unterhaltsanspruch.

 

Gleichzeitig hätten sie in diesem Fall auch einen Anspruch auf Versorgungsausgleich (Ausgleich der während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften) sowie auf Zugewinnausgleich.

 

Nach ihrer kurzen Schilderung würde ich davon ausgehen, dass sie einen Unterhaltsanspruch haben. Ihr Mann müsste ihnen aber nur dann etwas sagen, wenn nach Abzug des Kindesunterhalts den er zahlen muss noch ein Betrag über 950 € netto monatlich bei ihrem Mann zur Verfügung ist. Dieses muss er nämlich nach der Düsseldorfer Tabelle mindestens als Existenzminimum haben.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!



 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244


Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wie hoch wäre der kindes Unterhalt .
Mein mann ist Selbstständig kann er dann nicht was an seinem einkommen so ändern das Er nicht zahlen muss?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wie hoch wäre der kindes Unterhalt .
Mein mann ist Selbstständig kann er dann nicht was an seinem einkommen so ändern das Er nicht zahlen muss?


Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

ich möchte meine Antwort sehr gerne die folgt ergänzen :

Ich hatte ihnen der etwas von dem Selbstbehalt von 950 € geschrieben.
Unterhaltspflichtig ist ihr Mann nur, wenn er hierüber liegt,also wenn sein so genanntes unterhaltsrelevantes bereinigtes Nettoeinkommen mehr als 950 € beträgt.

Dieses Einkommen wird folgendermaßen ermittelt:

Zunächst ist Ausgangslage das steuerliche Nettoeinkommen.

Hiervon muss wie bereits oben angedeutete Kindesunterhalt vollständig abgezogen werden. Gleichzeitig können noch berufsbedingter Aufwendungen nach der Rechtsprechung in Höhe von pauschal 5 % abgezogen werden.

Es gibt dann auch noch einzelfallabhängige Positionen (ZB eine Berufsunfähigkeitsversicherung), die auch zumindest teilweise abgezogen werden können.

Wenn dann noch ein Betrag von über 950 € übrig bleibt, muss dieser grundsätzlich Unterhalt eingesetzt werden. Die konkrete Höhe des Unterhalts ermittelt sich dann dadurch, indem man die Differenz zwischen ihrem unterhaltsrelevanten Nettoeinkommen (Berechnung siehe oben) und dem ihres Mannes nimmt. Von dieser Differenz haben sie dann einen Anspruch in Höhe von 3/7.

Der Kindesunterhalt richtet sich nach dem Alter der Kinder und insbesondere nach dem unterhaltsrelevanten Einkommen (siehe oben) des Verpflichteten, also des Vaters. Bitte teilen Sie mir das steuerliche Nettoeinkommen des Vaters mit, damit ich eine grobe Berechnung vornehmen kann.

Auch wenn der Vater hier selbstständig ist muss er sein Einkommen wahrheitsgemäß angeben. Ihre Kinder haben insoweit einen Auskunftsanspruch, dass er sein Einkommen durch Vorlage von Steuerbescheiden und Ähnliches offen legt.

Sollte noch etwas unklar geblieben sein melden Sie sich bitte.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244


Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz