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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich habe da mal eine Frage

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe da mal eine Frage zum Führerscheientzug.
Mitte der 90 Jahre wurde mir nach einer Trunkenheitsfahrt der Führerschein entzogen.
Ich habe seit dem keinen neuen Fürerschein beantragt, habe mir aber am 27.02.2008 eine Selbstauskunft beim Verkehrszentralregister besorgt mit der Aussage das im VZR zum Zeitpunkt der Auskunftserteilung keine Eintragung erfasst ist.
Seit der Selbstauskunft ist auch weiterhin nichts Negatives vorgekommen.
Frage:
1. Kann ich jetzt ohne weiteres den Führerschein neu machen oder nicht?
2. Gibt es evt. andere Stellen wo ich eine selbstauskunft beantragen muss?
3. Wie sind die Verjährungsfristen?
Da ich ja keine neuerteilung des Führerscheins beantragt habe müsste ich den Führerschein doch eigentlich neu machen können. Oder?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

 

1. Kann ich jetzt ohne weiteres den Führerschein neu machen oder nicht?

Sie sollten zumindest einen entsprechenden Antrag stellen, weil der ursprüngliche Eintrag im Verkehrsregister gelöscht worden ist (siehe hierzu weiter unten zum Stichpunkt Verjährung).


2. Gibt es evt. andere Stellen wo ich eine selbstauskunft beantragen muss?

Nein, andere Stellen gibt es grundsätzlich nicht. Sie sollten vorab einmal eine Selbstauskunft beim Verkehrsregister machen. Voraussichtlich wird dort aufgrund der Verjährung kein Eintrag mehr vorhanden sein, der einer Neuerteilung der Fahrerlaubnis und somit einem neuen Führerschein entgegenstehen könnte.


3. Wie sind die Verjährungsfristen? Da ich ja keine neuerteilung des Führerscheins beantragt habe müsste ich den Führerschein doch eigentlich neu machen können. Oder?


Die Verjährungsfrist für die Eintragung im Verkehrsregister beträgt grundsätzlich 10 Jahre.

 

Sie sollten zunächst die Neuverteilung der Fahrerlaubnis sowie Aushändigung eines Führerscheins beantragen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag!



 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244


Danjel Newerla und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo, ich benötige leider noch eine Auskunft.

Ich bin im Internet auf etwas gestoßen was ich leider nicht verstehe.

Dort hat ein User geschrieben, dass die Verjährungsfrist 10 Jahre beim KfB sein soll, und beim eigenen Straßenverkehrsamt 5 Jahre betragen soll, wie ist das zu verstehen?

Die Selbstauskunft in Flensburg habe ich mitlerweile erhalten, es sind keine einträge vorhanden.

Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann können also auch Daten bei meinem Straßenverkehrsamt liegen die eine Neuerteilung eines Führerscheins entgegenstehen könnten.

Sollte ich nähmlich einen Führerschein beantragen, und das Straßenverkehrsamt hat noch einen Negativen eintrag, so könnten sie mich doch zu einer MPU zwingen. Oder?