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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16968
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Ich habe folgendes Anliegen Kurz vor Weihnachten wurde ich

Kundenfrage

Ich habe folgendes Anliegen: Kurz vor Weihnachten wurde ich als selbständig Tätige im Gesundheitswesen von einem Vertreter kontaktiert, der sagte, wir müssten zum Vertragsabschluss noch abschließend kurz etwas klären. Ich war verwirrt, stimmte jedoch zu, zumal ich wegen der Neueröffnung meiner Praxis an mehreren Stellen inseriert hatte. Ich lastete mir selbst an, mich nicht wirklich erinnern zu können. Tags darauf erschien ein Vertreter, der mich in dem Glauben beließ, dass es sich um ein einmaliges Inserat. Dieses Gesundheitsblatt soll in einem Bereich verteilt werden, in dem zu werben für mich tatsächlich von Interesse ist. Er brachte eine Vorlage meiner Anzeige mit und ich unterschrieb den Vertrag ohne ihn genau zu lesen. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass ich mich ohne dies zu wissen auf einen Vertrag mit zweijähriger Laufzeit eingelassen habe. Erscheinungsdatum der Anzeigen werden nicht genannt, auch nicht das Format derselben. Gestern wurde nun die erste Rechnung fällig, die u.a. Versandkosten in Höhe von 28 € (netto) enthält. Meine telefonsichen Nachfragen werden abgeblockt, ich werde stets vertröstet, man werde zurück rufen, was nicht passiert. Ich frage mich im Nachhinein ebenfalls, woher der Vertreter eigentlich meinen Anzeigenvordruck hatte, denn ich habe ihm einen solchen nie zukommen lassen. Zudem habe ich versucht, dieses "Gesundheitsblatt" zu googeln, doch ich finde es nicht. Was tun?

Ich denke, ich wurde bewusst (arglistig?) getäuscht, beweisen kann ich aber vermutlich nicht so einfach. Oder gibt es vielleicht eine Chance, den Vertrag selbst anzugehen? Ist es bspw.überhaupt legitim, eine Anzeige ohne Belegexemplar in Rechnung zu stellen? Welche Gewähr habe ich für deren einwandfreie Vertragserfüllung?

Ich wäre für einen fachlichen Rat sehr dankbar und verbleibe mit besten Grüßen!!!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie sollten auf keinen Fall bezahlen.

Wenn Sie die Kontaktdaten haben, fechten Sie den Vertrag wegen Täuschung an und kündigen hilfsweise fristlos.
raschwerin und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schwerin,

mich interessiert, woran Sie den Rat festmachen, dass ich auf keinen Fall bezahlen soll. Wo kann´man da juristischerseits ansetzen?

 

Ich habe inzw. versucht, das Geld zurück zu buchen, doch wurde es abgebucht und nicht per Lastschrift eingezogen. Keine Chance also. Ich habe den Vertrag gekündigt und bin gespannt, was nun passiert.

 

Vielen Dank für Ihren schnellen Rat!

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hier ist ja zweifelhaft, ob überhaupt ein (wirksamer) Vertrag zustande gekommen ist.

Solange dies in der Schwebe ist, rate ich, nicht zu bezahlen.

Darüber hinaus wurde der Vertrag gekündigt - auch deshalb sollten Sie nicht zahlen.

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