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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3523
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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hab f r eine andere person ein pass auf meine namen ausgestellt,

Kundenfrage

hab für eine andere person ein pass auf meine namen ausgestellt, ist jetzt aufgeflogen!! mit was für einer strafe muss ich jetzt rechnen??????
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

können Sie genauer formulieren, ob Sie oder wer das Dokument ausgestellt hat oder ob Sie dieses nur verändert haben und wie Sie unter Druck gesetzt worden sind.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Bei dem von Ihnen beschriebenen Sachverhalt handelt es sich um die Erfüllung des Tatbestandes der Urkundenfälschung. Der Strafrahmen reicht von Geldstrafe bis Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren.

Wenn Sie Ersttäter sind, kommt eine Einstellung des Verfahrens nach § 153 a StPO gegen Zahlung eines Geldbetrages zugunsten einer gemeinnützigen Einrichtung oder die Verhängung einer Geldstrafe in Betracht.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Sie mögen meine Antwort bitte akzeptieren. Dies erfolgt in der Weise, in dem Sie auf den grünen Button „Akzeptieren“ klicken.

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, mögen Sie meine Antwort bitte akzeptieren, um die Beratung abzuschließen. Dies erfolgt in der Weise, in dem Sie auf den grünen Button "Akzeptieren" klicken.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich bitte um Konkretisierung insbesondere im Hinblick auf die etwaige Not- bzw. Erpressungslage, damit dies hinreichend gewürdigt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

eine Strafbarkeit nach § 267 StGB würde nur dann mangels Vorsatzes ausscheiden, wenn Sie von einem Dritten rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu der Urkundenfälschung im Sinne von § 240 Abs. 1 StGB genötigt worden sind.

Drohung ist dabei das Inaussichtstellen eines künftigen Übels, auf dessen Eintritt der Drohende Einfluss hat oder zu haben vorgibt und dessen Verwirklichung er nach dem Inhalt seiner Äußerung für den Fall des Bedingungseintritts will (vgl. BGHSt 16, 386).

Empfindlich ist ein Übel, wenn der in Aussicht gestellte Nachteil von einer Erheblichkeit ist, dass seine Ankündigung geeignet erscheint, den Bedrohten im Sinne des Täterverlangens zu motivieren (vgl. NStZ 1987, 223).

Zu beachten ist in diesem Zusammenhang aber, dass ein solcher Einwand in einem Strafverfahren als bloße Schutzbehauptung ("der unbekannte Dritte, der mich genötigt hat") gewertet werden kann.